YOG’TZE. Ein Wort dessen Bedeutung bis heute nicht geklärt wurde und das womöglich wichtig für die Aufklärung eines Mordes ist.

Rückblick ins Jahr 1984:

Günther Stoll ist Lebensmitteltechniker und seit kurzem arbeitslos. Er sitzt seither viel zu Hause und erzählt seiner Frau immer häufiger von einer Gruppe von Menschen, die angeblich hinter ihm her sei. Die Ehefrau macht sich zwar Sorgen, scheint die Aussagen ihres Mannes jedoch nicht ernst zu nehmen, da sie nicht die Polizei kontaktiert.

Eines Abends sitzt Günther Stoll in seinem Sessel vor dem Fernseher, während seine Frau auf der Couch liegt. Ein ganz normaler ruhiger Fernsehabend. Plötzlich sagt Günther Stoll „Jetzt geht mit ein Licht auf!“, holt einen Kugelschreiber und ein Blatt Papier heraus und kritzelt die Worte YOG’TZE aufs Papier. Anschließend streicht er die Buchstaben durch, quetscht das Papier zu einem Knubbel zusammen und wirft es diesen in einen Papierkorb. Er steht auf und sagt, er müsse noch los. Die Ehefrau versteht die Welt nicht mehr, da es bereits 22Uhr ist und sich ihr Mann wieder eigenartig verhält. Was will er so spät noch Draußen? Bereits seit längerem hat sie ein eigenartiges Verhalten an ihm registriert. Was sie nicht weiß ist, dass sie ihren Mann nie mehr wiedersehen wird.

Noch in der selben Nacht wird man ihn vollkommen nackt in seinem Auto auf der Autobahn zwischen Dortmund und Hagen Richtung Holland, in der Nähe einer Autobahnausbahnausfahrt, finden. „Sie sind weg. Sie waren eben noch da!“ sagt er den Polizeibeamten und stirbt. Die Polizei steht vor dem größten Rätsel der deutschen Kriminalgeschichte. Ein Fall der unter dem Begriff YOG’TZE bzw. unter dem Schlagwort „Das Bab-Rätsel“ bekannt wird.

To be continued