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Die Diskussion rund um Diversity

Jeder der mich kennt, weiß das ich mich immer ziemlich gut auf social media und You-Tube darüber informiere, was gerade angesagt ist und was nicht. Auch die Diskussion rund um das Thema Diversity ist mir nicht entgangen, ein Thema das genau wie Schlagworte wie „Nachhaltigkeit“, „Woke“, „Stand For Ukraine“ und „Black Life Matters“ zu Modetrendworten der Generation Z und Alpha verkommen sind. Überall hört man diese Worte und man kann ihnen kaum entkommen. Viele denken, dass es sich um einen vorübergehenden Trend handelt, der ein Jahrzehnt lang hochgehalten wird und im Anschluss wie alle anderen Parolen wie „Stoppt den Atommüll!“, „Rettet die Wale“, „Free Keiko“, „Gib Aids keine Chance“ oder „Make Love Not War“ im Mülleimer der Sozialen Engagements landet, deren Ziele niemals erfüllt wurden. Doch der Reihe nach…

Zunächst wundere ich als frühes 1980er Mädels darüber was die jüngeren meiner Bekannten (alle die nach 1995 geborenen) oder die Jugend im Internet zu dieser Thematik sagt. Es erscheint mir so, als ob die Teenager oder jüngeren Erwachsenen davon ausgehen, dass in den 1990er Jahren, also meiner Teenagerzeit, eine Art düsteres Mittelalter geherrscht hat, in dem man nicht offen über SEX in der Öffentlichkeit reden durfte und es tabuisiert war. Außerdem nehmen die Menschen an, dass es damals Rassismus und Diskriminierung von Frauen am laufenden Band gab. Zum Thema Sex: Die 90er war mitunter das Jahrzehnt in dem das erste Mal megaoffen über Sex gesprochen wurde. Zunächst taten es die Kids in Serien wie „Beverly Hills 90210“ oder in Songs Anfang der 90er, die erstmals extrem sexualisiert waren (u.a. von Prince, Madonna, Janet Jackson). Es gab sogar Sexaufklärungssongs wie „Let’s Talk about Sex“ von Salt’n’Peppa. Außerdem boomten die Sextalk-Sendungen wie „Wa(h)re Liebe“ oder „Peep“. Aber auch das Radioformat „Domian“, hatte das Thema Sex immer fest in seinem Ablauf eingeplant und führte dazu, dass die deutsche Bevölkerung erstmals locker und ungezwungen über Homosexualität oder SM sprechen konnte. Domian hatte sogar einen Vorreiter, nämlich Erika Berger, die damals Sextipps am Telefon gegeben hatte und eine Pionierarbeit in diesem Bereich geleistet hat. Nicht zuletzt trugen diese Sendungen zu einer Offenheit und Toleranz beim Mainstream bei, auch wenn sie Homophobie nie ganz ausgeschaltet haben und es eine Sendung auch niemals schaffen kann.

Rassismus gab und gibt es bis heute. Menschen mit einem anderen Aussehen, einer anderen Hautfarbe, Haarfarbe oder Körperbeschaffenheit, einem Akzent usw. werden oft am Arbeitsplatz gemobbt, werden gesellschaftlich ausgegrenzt usw., auch wenn es sich deutlich reduziert hat seit den 90er Jahren. Unter anderem trugen der Siegeszug des Hip Hop dazu bei, dass die Kulturen noch schneller durch Musik zusammen verschmelzen konnte.

Zum Thema Diversity kann ich ebenfalls etwas sagen und zwar, dass es sich seit den 1990er-Jahren definitiv gebessert hat und „Anderssein“ in jedem Fall mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ein Punkt auf den ich zu einem späteren Zeitpunkt in meinem Beitrag noch einmal zurück kommen werde. Frauen aller Körperformen, Menschen mit jeder nur erdenklichen Sexualität werden in der Öffentlichkeit akzeptiert und werden präsenter, auch wenn Transgender beispielsweise nur einen sehr geringen Teil der Bevölkerung ausmachen.

Ich habe viel nachgedacht und die 1990er, zu deren Beginn ich 8 und zum Ende 17 war, einmal gründlich reflektiert. Ich habe ein Resümee für mich selbst gezogen. Zunächst habe ich mich gefragt, weshalb ich so tolerant und aufgeschlossen war und zwar schon seit meiner Kindheit. Ich selbst bin in einem konservativerem Haushalt großgeworden, was nicht heißt, dass irgendjemand in meiner Familie rassistisch oder homophob, sondern lediglich nicht Up-to-date. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es viel damit zu tun hatte, dass ich nur die offene Seite der 90er-Jahre wahrgenommen habe, weil ich Alternativemusic gehört habe. In dieser Szene sind Rassismus, Homophobie, Mobbing von Leuten die anders sind oder auch Sexismus, sehr verwöhnt. Oftmals waren die Leadsänger der Bands meist selbst Außenseiter, wurden gemobbt, weil sie nicht ins typische Machogehabe passten. Teils handelten ihre Songs davon. Und viele von ihnen dateten keine Models, was mir als Normalsterbliche auch immer Hoffnung gab. Selbstverständlich gab es gesellschaftliche Milieus oder auch Musikszenen, in denen Rassismus und Homophobie toleriert wurden (u.a. früher im Heavy Metal oder Reggae). Doch ich für meinen Teil hielt mich schon immer von latent-aggressiven oder feindseligen Menschen fern, weil ich Hass schon immer als eine Verschwendung von Energie betrachtet habe.

Die bunte Welt der 90er, in der bei VIVA , VIVA2 und MTV, dunkelhäutige, afrikanisch-stämmige, asiatische, deutsche und türkische Moderatoren tätig waren und auch Sendungen wie DSDS (Anfang der 2000er) oder meine Schulzeit in der wir sehr durchmischt waren (Russlanddeutsche, Russen, Polen, Spätaussiedler, Nordafrikaner, Türken, Jugoslawen usw.) ließen mich gar nicht merken, was für Parolen in irgendwelchen Kneipen losgetreten wurden, weil mir Menschen mit einer solchen vorurteilsbehafteten Gesinnung vollkommen fremd und fern waren und es bis heute sind. Eher noch habe ich umgekehrten Rassismus (Anmerk: ja, der Begriff ist scheiße, denn Rassismus ist Rassismus) mitbekommen.

Doch genug. Fazit ist, dass es meiner Meinung nach schon immer Diversity gab und es keine Erfindung der Neuzeit ist

„Ein Ausnahmezustand löst den nächsten ab!“: Zum Umgang der Gesellschaft und der Medien mit dem Krieg in der Ukraine

Es ist Donnerstagmorgen am 24.02.2022 und ich hatte eine kurze Nacht. Als hätte ich eine düstere Vorahnung gehabt, konnte ich bereits seit einer Woche nur sehr unruhig schlafen und in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kaum. Als ich den Fernseher gegen 6.30Uhr auf Sat1 Frühstücksfernsehen angemachte habe ist, das Wirklichkeit geworden, wovor ich die Tage davor bereits Angst hatte.

Putin hatte seine Drohungen wahr gemacht und sein Nachbarvolk in der Ukraine heimtückisch angegriffen und mehrere große Städte bombardiert. Mir lief ein Schauer über den Rücken und meine Augen wurden feucht. Wie kann es sein, dass Russland sowas tut? Wie kann es sein, dass das Nachbarland meiner Heimat Polen angegriffen wird? Wie konnte Putin etwas tun, was all meinen russischen Freunden zuwider ist? Wie kann man ein unabhängiges Land einfach so bombardieren?

Ich möchte nicht zu viel über die politische Komponente reden, denn darum geht es nicht. Es zählen momentan nur Fakten und Fakt ist, dass Putin die Ukraine einfach an sich reißen möchte, bevor sie Mitglied der Nato oder der EU wird. Es ist quasi seine letzte Chance. So empfindet er es und das ist der einzige Grund, weshalb er es tut.

Als gebürtige Polin habe ich noch wage Erinnerungen an den kalten Krieg, der kurz vor meiner Einschulung in Deutschland endgültig beendet wurde und alle in Freiheit leben konnten (inklusive der DDR-Bürger). Diese Zeiten waren fürchterlich. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass Putin eine zweite Sowjet Union möchte oder einfach die Ukraine als Russland betrachtet.

Es gibt natürlich auch die Gegenseite, nämlich Menschen, die hinter Putin stehen und ihm seine Lügen vom Genozid am russischen Volk oder Angriffen durch die Ukraine auf Russland glaubten. Als würde ein militärisch so unterlegenes Land eine Atommacht angreifen. In den russischen Medien wird momentan nur von dieser Seite (Putin hat ein Recht für den Angriff) berichtet, da die freien Medien ausgeschaltet wurden und nur noch das Staatsfernsehen sendet. Einige beschuldigen die Nato und die USA für diesen Krieg, was absurd ist. Die Nato ist eine defensive Organisation, die sich militärisch überhaupt nicht einmischt oder eingemischt hat, sondern lediglich das Handeln Putins verurteilt und dazu Statements gesetzt hat. Ich erkenne keinen Fehler seitens Europas oder der Nato an diesem Krieg. Putin möchte einfach keine Einmischung, weil er die wirtschaftlichen Sanktionen fürchtet und das sich dadurch die Bevölkerung und die Oligarchen gegen ihn stellen könnten. So jedenfalls nehme ich die Lage momentan wahr. Putin hat Angst vor Freiheit und Demokratie.

Es wurde viel diskutiert und ich halte hier nur einiges zusammen:

– Das Russlands/Putins Politik nicht konform ist mit der Meinung der russischen Bevölkerung ist, ist mehr als eindeutig.

– Das Deutschland die Rüstungsindustrie aufstockt, bedeutet nicht, dass sie sich in diesen Krieg einmischen werden.

– Das die Nato auf keinen Fall eingreifen wird, weil sie eine nuklearen Krieg verhindern wollen.

– Das Europa versucht defensiv den Krieg mittels Sanktionen usw. zu stoppen, weil ein Angriff anderer Länder, die Eskalation verschärfen und den Frieden innerhalb Europas gefährden würde.

Vor allem der letzte Punkt ist furchtbar. Wir müssen zusehen, wie die Ukraine sich mit den wenigen Mitteln die sie hat, verteidigen muss und wir können nichts tun. Mann gegen Mann. Wir müssen zusehen, wie Kiew zu einem Schlachtfeld wird. Das einzige was wir tun können, ist ihnen sagen, dass wir hinter ihnen stehen (mentale Stärkung) und dass wir die Flüchtlinge aufnehmen und sie mitversorgen. Ein Horrorszenario fast direkt vor unserer Tür und man fühlt sich machtlos.

Gesellschaftlich fielen mir direkt wieder viele Sachen auf, die sich innerhalb der Bevölkerung abspielten. Zunächst die Aktionen mit Friedenstauben, Ukraine-Schleifen und „I stand with Ukraine“-Statements. Doch was bringt es eigentlich? Ich weiß, dass die meisten nur ihr politisches Statement setzten wollen. Jedoch befürchte ich, dass es vor allem in social media nur darum geht sich zu profilieren (vor allem die Gutmenschen und Pseudo-Gutmenschen). Es gibt narzisstische Menschen in der Gesellschaft, die darüber einfach selbst wieder im Mittelpunkt stehen wollen, es nur tun, weil es alle tun oder es zwar Posten, aber in Wahrheit rein gar nichts für die Flüchtlinge tun oder sich auch sonst nicht politisch oder humanitär engagieren. Es dient bei diesen Menschen nur der psychischen-emotionalen Entlastung ein Symbol irgendwo reinzustellen oder ein T-Shirt zu tragen, weil es zum guten Ton gehört. Mehr ist es nicht für diese Art der Narzissten, die durch social media und die Selbstprofilierung im Netz, einfach nur einen Sticker wie ein Abzeichen nutzen und die den Krieg ansonsten weitestgehend ignorieren.

Natürlich ist niemand für Krieg, deshalb braucht man keine Friedenstauben. Wer auf dieser Welt ist denn bitteschön Pro-Krieg? Das wäre dasselbe als würde man schreiben man sei gegen Pädophilie oder Mord an sich. Da muss man keinen Sticker aufkleben, weil niemand für unmenschliche Verbrechen sein kann und weil es sich von selbst versteht. Die „I stand with Ukraine“-Statements sind schon etwas aussagekräftiger, werden aber, wie bereits erwähnt, auch von Selbstdarstellern als eine Art Trend, der Corona ablöst hat gesehen missbraucht (vor allem in der jungen Bevölkerung, für die Krieg immer noch abstrakt ist). Die Friedenstaube wirkt vor allem so grotesk auf mich, weil der Krieg erst angefangen hat und kein Frieden in nächster Zeit abzusehen ist. Zudem werden Friedenstauben eigentlich erst fliegen gelassen, wenn bereits Frieden herrscht!?! Ich kann kein Symbol des Friedens tragen, wenn überall um mich herum Krieg ist. Sehr paradox!

Zuletzt gibt es Menschen, die es ernst meinen. Menschen die auch spenden wollen oder es schon tun oder Leute, die Ukrainer oder Russen kennen. Menschen aus Polen, Lettland usw. die direkte Nachbarn sind und Leute die Verwandte dort haben. Doch dies ist nur ein kleiner Teil.

Zuletzt möchte ich noch auf die Medienberichterstattung gehen. Die Bildzeitung übertrifft sich momentan selbst und die übrigen Medien schlachten das Thema ebenfalls aus. Online kann man durch 16 Livecams aus Kiew live mitverfolgen, wie und wann die Bomben einschlagen. Ähnlich grotesk wie beim Bosnienkrieg, wird diese Eskalation von Menschen, die noch nie Krieg oder kriegsähnliche Zustände erlebt haben, einfach weggebügelt oder abends vor dem Fernseher mit der Chipstüte in der Hand konsumiert als sei dies ein Actionfilm. Diese Menschen, die sich den Krieg wie eine Unterhaltungssendung reinziehen, sind die medialen und psychosozialen Opfer der modernen Mediengesellschaft. Für die meisten von ihnen, ist all dies immer noch weit weg. Erst wenn der Krieg direkt vor ihrer Haustür ankommt, werden sie merken, was Krieg bedeutet, da ihnen die nötige Empathie und das nötige Realitätsbewusstsein fehlt. Es bleibt vor dem Fernseher abstrakt und weit weg. Viele denken „Ukraine. Was ist das? Ein Land hinter Polen, also geht’s noch!“ Ich bin Kulturpessimist und mein Pessimismus, was den Anstand und den Verstand der Menschen bzw. des Mainstream  anbelangt, wird nun wieder bestätigt. Auf der anderen Seite möchte man informiert sein, weshalb man doch einschaltet. Doch man sollte es auf seriöse Quellen (nicht Bildzeitung) reduzieren.

Am allerschlimmsten jedoch empfinde ich die Menschen (und ja die gibt es), die Corona hinterhertrauern und sehr traurig sind, dass ihrer pandemischen Panik kein neues Futter gegeben wird. In was für einer kranken Gesellschaft leben wir? Wie krank haben uns social media und das Fernsehen gemacht? Corona hat dem Egoismus, dem Narzissmus und der Selbstprofilierung (bessere Außendarstellung) noch mehr Futter gegeben und sie „dicker gemacht“. Ein neuer Ausnahmezustand, löst den nächsten ab. Der letzte Zustand (Corona) verkommt immer mehr zu einem Witz und einer Farce dagegen. Einige sind aufgewacht und in der Realität angekommen. Einige schlafen noch weiter und haben Angst, dass wenn die Oma neben einem hustet, sie am Tropf landen und sterben. Traurig ist, dass es Menschen gibt, denen so ein Ausnahmezustand Halt gibt auf eine perverse Art und Weise oder der ihre Sensationsgeilheit auch noch stillt. Corona hat die Menschen mehr denn je voneinander distanziert, die Empathielosigkeit erhöht, das Realitätsbewusstsein zerstört und das Hirn durch die Medien Tag für Tag kaputtgef…!

Gendersternchen, Regenbogenfahnen, Friedenstauben und Sticker „Ich bin geimpft“ und ein soooo guter Bürger. Alles verkommt zu einem Schauspiel und einer Show, bei der man zeigen will, dass man „gut“ ist, ohne wirklich aktiv etwas zu tun. Schließlich können Diversity-Bekundungen von Firmen usw. nicht verhindern, dass es weiterhin homophobes Mobbing und Rassismus unter den Mitarbeitern gibt. Diese Statements dienen nur ökonomischen Interessen oder der Imageverbesserung, wobei sie nichts mehr als Lippenbekenntnisse und reine Außendarstellung oder gar ein Trend sind, der bald wieder vergessen sein wird. So ist es auch mit dem Krieg. Spenden, nur um zu zeigen, dass man eine gute Firma ist und weil es einfach so gemacht werden muss. Mit Herz und Leib und Seele ist kaum einer dabei. So sieht die Realität aus.

Doch es gibt auch Gutes, nämlich die wahre und herzensgute Hilfe. Ich meide grundsätzlich Spendenorganisationen die Gelder auf irgendwelchen dubiosen Konten sammeln und spende lieber direkt an Betroffene, da ich sicher sein möchte, dass meine Sachen auch ankommen. Das liegt daran, dass es in der Vergangenheit einfach zu viele Skandale in Bezug auf Spenden, die nie ankamen gab. Überwältigt bin ich von den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die den Geflüchteten helfen oder ihnen in ihrem Haus eine Unterkunft anbieten. Ich befürworte Gutes und hoffe alles wird bei den Ukrainern ankommen.

Ich wünsche der Ukraine alles Gute und den Geflüchteten viel Hilfe. Ich hoffe Putin kann gestoppt werden.

Bob Saget vollkommen unerwartet im Alter von 65 Jahren verstorben

Es ist Montag morgen und ich mache mein Smartphone an. Direkt als erste Nachricht poppt bei Facebook in der „90er Jahre Nostalgiegruppe“ die Meldung von Bob Sagets Tod auf. Schock. Panik. Irritation und Traurigkeit. Viele Fragezeichen und Fassungslosigkeit in meinem Kopf.

Das Jahr 2021 endete fast, als gegen 23 Uhr Ortszeit Deutschland die Meldung von Betty Whites Tod kam. Alle freuten sich auf das neue Jahr und sagten sich „Es wird besser und auch das mit Corona geht vorbei!“ Doch dem ist nicht so. Denn wir haben direkt 10 Tage später wieder eine Todesmeldung von einem Mega-Comedystar. Betty White, eine der ganz Großen starb nur 17 Tage vor ihrem 100. Geburtstag. Die lustige Lady hatte eine Riesenfanbase in der GayCommunity. Doch nun stirbt einfach so ein 65 jähriger Schaupieler. Ausgerechnet Bob Saget. So wie ich empfanden es tausende amerikanische Fans von Full House und Bob Saget. Saget gelangte durch seine Rolle als Witwer und alleinerziehender Vater „Danny Tanner“ in der Serie „Full House“ (1987 bis 1995) zu internationalem Weltruhm. In den USA und mir war er noch durch die Moderation von „Americas funniest Homevideos“ bekannt, eine Sendung die ich per Satelittenschüssel verfolgt habe.

Ich selbst bin ein Riesen-SitCom-Fan der 1990er Jahre. Full House gehört mit Abstand zu meinen Topfavoriten, weshalb ich besonders bestürzt bin. Den gesamten Cast und deren Schicksale verfolge ich seit Jahren in den Medien. Jodi Sweetin, Mary-Kate und Ashley Olsen sowie John Stamos gehören zu den bekanntesten. Alle Events an denen der Cast teilnahm (z.B. den Comedy Central Roast, Reunions) hatte ich gesehen und alle Interviews hatte ich gelesen. Sofort poppten durch meine Abos bei Facebook und diejenigen denen ich auf Instagram folge, alle Beileidsbekundungen des Full House Casts sowie der Freunde von Saget (überwiegend Comedykollegen oder aus der jüdischen Community) auf. Andrea Barber, John Culier und Candace Cameron waren regelrecht schockiert in ihren Messages. Man hatte den Eindruck, dass diese Nachricht die Amerikaner wirklich tief getroffen hatte, was ich anhand der Kommentare sah und die genau das ausdrückten, was ich dachte und wie ich mich fühlte. „Erst Betty, dann Bob? Warum? Was ist nur los in dieser Welt?“. Pure Bestürzung also unter den Fans.

Warum aber bedeutet Bob Saget so vielen Menschen etwas und wieso war er so beliebt?

Saget verkörperte in Full House, wie bereits erwähnt, Danny Tanner, einen Mann Anfang 30, der seine Frau durch eine schlimme Krankheit verloren hatte. Er blieb alleine mit drei wunderschönen Töchtern zurück: der 12jährigen D.J., der 6jährigen Stefanie sowie mit einem 6 Monate alten Säugling, der kleinen Michelle. Schon diese Grundstory berührt jeden Menschen und man möchte wissen wie es dieser Mann alleine schafft. Er hat niemanden, da seine Familie weit weg lebt und der Rest der Verwandtschaft in Griechenland ist. Nur sein Schwager Jesse Catsopolis und sein bester Freund Joey Gladstone können ihm helfen. Sie ziehen in Dannys Haus in San Francisco und helfen ihm beim Windelnwechseln und der Erziehung. Danny selbst arbeitet für das Frühstücksfernsehen „Good Morning San Francisco“, gemeinsam mit seiner charmantem Moderationspartnerin Betty.

Zunächst erinnert der Plot an „3 Männer und ein Baby“, doch diese Comedyserie, die mit hervorragenden Runninggags jongliert (Erbarme dich meiner, Du hast es erfasst, Wie unhöflich) und der ein äußerst gelungener Spagat zwischen Comedy und familiengerechter Botschaft gelingt, lässt niemanden kalt. Danny Tanner bleibt lange Singlepapa, hat einen Putzfimmel und ist der perfekte Hausmann. Das wollen die Amerikaner sehen und das kriegen sie zu sehen. Saget hat durch diese Serie, in der er das Oberhaupt miemte, viele Menschen aller Altersgruppen nachhaltig geprägt. Das ist etwas, was heutzutage kaum mehr jemandem gelingt.

Mich hat diese Serie berührt und sie hat mich mehrere Jahre unterhalten. Meine Lieblingscharaktere waren Kimmy Gibler, Stephany und Danny.

Ich bin fassungslos und mir fehlen die Worte, um auszudrücken, was ich über Bob Sagets Tod empfinde. Es ist zu überraschend und zu krass. Ich kann nur mein Beileid an seine Familie und den Cast von Full House (seine Zweitfamilie wie er sagte) ausrichten.

Ruhe in Frieden. Durch Full House wirst du nie vergessen und weiterleben. :o(

Anna Wintours Fashion No-Go: „Ganz In Schwarz“ vs. mein Fashion No-Go „Ganz in Weiss“

Im Vogue-73-Fragen-an-Interview auf dem Vogue-Youtube-Channel äußerte Anna Wintour nicht nur, dass sie ungern Taschen trägt und das sie durch ihre Kinder gelernt hat, was Liebe bedeutet. Selbstverständlich wurde sie auch in Bezug auf absolute Fashion No-Go’s befragt. Ihre eindeutige Antwort lautete „Von Kopf bis Fuß in schwarzer Kleidung gekleidet“ und sie sagte auch, dass so etwas niemals in der Vogue abgelichtet wird. Doch hat sie recht? Ist es tatsächlich ein Faux Pas ganz in Black rumzulaufen? Neben der Gothicszene fielen mir nur Karl Lagerfeld und Johnny Cash ein, die immer und ausschließlich nur Schwarz trugen.

Nach langem überlegen, musste ich feststellen, dass Anna Wintour recht hat. Es ist ein No Go. Gothicszene mal ausgenommen (weil Subkultur) oder Johnny Cash, der diesen Look als StageLook nutze oder Lagerfeld, der es zum Markenzeichen machte. Abseits von Bühne, orthodoxem Judentum, Hexenzirkelparties und Subkultur hat ganz in Schwarz immer etwas von Beerdigung oder Addams Family Flaire. Ich selbst bin ein Riesenfan der Farbe Schwarz, weil man bei Schwarz nicht viel falsch machen kann und sie die einzige Farbe ist, die jedem Menschen steht. (Auch wenn Schwarz eigentlich keine richtige Farbe ist).

Gerne trage ich als Fan der klassichen und der Gothicmode schwarz. Doch genau wie Frau Wintour sagt, fühle ich mich wohler, wenn einzelne Elemente wie Schal, Tasche, Schuhe sich farblich von schwarzer Hose und schwarzem Pullover abheben. Prinzipiell denke ich, dass es schwer ist irgendeine Farbe alleine zu tragen oder mehr als 3 Farben zeitgleich pro Outfit zu verwenden. Seitdem Anna mir dieses NoGo vor Augen geführt hat, achte ich umso mehr nicht ganz Schwarz rumzulaufen, weil es wirklich aussieht als sei man von einer Beerdigung oder Halloweenparty gekommen sei.

Meine absolute Antipathie als Schwarzfarbfan ist die Farbe Weiss, die geradezu ein rotes Tuch für mich darstellt. Wie kann man eine weisse Hose tragen oder gar weisse Jeans? Ich denke dabei immer an Praktikum beim Arzt und bei weißen Kleidern an Hochzeit. Ist von Kopf bis Fuss Weiss etwa besser? Oder ist die Raffaelo-Insel der einzige Ort, wo man das in freier Wildbahn tragen kann? Als Verfechter von Weiss fallen mir spontan Courtney Love ein (weisse Vintage/Seconhandkleider Grungemode), Jennifer Lopez (weisse Hosen, Pullover usw.), Dieter Bohlens Girlfriends (immer in weissen Pullovern usw.) sowie Rolf Eden ein. Es sind nicht viele, die Weiss sehr häufig und oft tragen, was einen Grund hat. Denn im Gegensatz zu Schwarz steht Weiss kaum jemandem (den oben genannten Personen schon). In der Regel steht es am besten Menschen mit dunkler Haut, dunklem Teint, dunkleren Haaren. Aber auch Blondinnen oder Rothaarige in Weiss können reizvoll wirken, wenn es gut ausgewählt oder kombiniert ist.

Neben der weissen Hose und dem weissen Kleid, empfinde ich persönlich weisse Daunenjacken (u.a. im J.Lo, 90s, Asi- oder Wintersportstyle) als nicht gerade stilvoll. Nichtsdestotrotz habe ich mir meine schwarze Jacke in weiss gekauft (keine Daunen natürlich), weil ich zu viel schwarz nutze.

Fazit: Egal ob Raffael-Inselbewohner oder Lady in Red, es ist nie ratsam in einem Ton rumzulaufen. Weiss kann getragen werden, meistens jedoch nur als einzelnes Element.

By the way: Es sickert momentan der Grau auf Grau Look bei Männeranzügen durch (gesehen bei der Buchmesse auf 3Sat vor wenigen Wochen). Ein Look, der lange als bieder und altbacken und out galt. Aber ob es sich hält?

Wie dem auch sei. Anna Wintour hat in aller letzter Instanz nach längerem Überlegen immer Recht und sie hat mir geholfen mich ENDGÜLTIG von GanzInSchwarz zu lösen, einen Look den ich lange Zeit gelebt habe.

Schlimmste Modesünden aller Zeiten: Das Bitch-Shirt

Es gibt im Nirwana der Mode Faux Pas viele bekannte Beispiele die alle, die den Red Carpet verfolgen, kennen. Gwyneth Paltrows Gothickleid ohne Büstenhalter oder Björks Schwanenkleid (wobei ich das so scheiße fand, dass es wieder cool war).

Doch auch was wir im Alltag tragen oder einst getragen haben, ist manchmal derart widerwärtig und geschmacklos, dass einem die Galle hochkommt. Ich hatte bereits zwei der schlimmsten Modesünden seit der Erfindung des Stoffs angesprochen: Buffalo-flatheels und die Schnellfickerhose (Jogginghose mit Knöpfen).

Doch es gab Anfang der 2000er einen der schlimmsten Modetrends aller Zeiten. DAS selbstbezeichnende Slogen-Shirt.

Meistens standen BITCH, MISTSTÜCK, ZICKE, DIVA drauf. Was waren das für geistig minderbemittelte Mädels, die sich damals selbst Bitch oder Miststück genannt haben und es auf diesen aus Polyester bestehenden engen Shirts uns auch noch aufs Auge drücken wollten? Ich verwette meinen Po darauf, dass diesselben Mädchen auch ein Arschgeweih hatten oder? Am I right?… yes i am… and i know it.

Diese billigen StretchShirts, die man damals für 10DM (2001) und später für 5Euro (ab 20002) an Bahnhöfen, in Billigstores und auf dem Flohmarkt kaufen konnte, waren echt mies und mehr als billig (im Sinne von nuttig).

Dagegen war Paris Hiltons „Its Hot“-Shirt ja noch cool. Ausgelöst wurde dieser Trend durch Madonna, vermute ich zumindest, da es seit ihrem Auftritt bei den MTV Awards 2000 anfing, dass man zunächst Namen auf Shirts druckte. Sie hatte eins mit der Aufschrift „Kylie“ getragen und promotete ihr jüngeres Copycat der späten 80er. Das Phänomen BitchShirt ist meiner Ansicht nach nur in Germany so populär gewesen, während in anderen Ländern ItsHot, Britney, Kylie, Madonna oder sowas drauf stand und keine Selbstbezeichnung, bei der sich die Trägerinnen selbst herabwürdigten.

Die Trägerinnen der Bitch-Shirts selbst sagten „Wir sind stolz Bitches zu sein. Wir zeigen es offen und so kann niemand uns angreifen. Angriff. Wir sind keine Opfer mehr, sondern moderne Frauen, die zu ihrem Bitchtum stehen!“

Na gut. Wenn uns der moderne Feminismus solche Miststücke eingebrockt hat, dann müssen wir es ertragen oder weggucken.

Das Problem ist, dass TShirts auf denen steht, das man zb. eine gute Mom ist oder Lady ist, sich nicht so gut verkauft oder vermarktet hätten. Würde Bad Mom drauf stehen ist es auf einmal mutig es zu demonstrieren, nämlich die negativen Seiten, die man hat. Zu seinen Fehlern stehen und selbstbewusst sein. Das sollte dieser Trend ausdrücken.

Doch es ändert nichts daran, dass die Shirts billig verarbeitet waren und sie meistens von den Verena Kerths seiner Zeit (damals blondes Dummchen Image) usw getragen wurden. Eine Frau Wagenknecht, die auch sehr zickig sein kann, würde sich sowas nicht antun und nicht mal eine Verona Poth.

Ich bin gerade dabei ein „No Mam“ Al Bundy Gedächtnis Shirt zu bestellen. Das ist wenigstens lustig, kostet 30 Dollar und es ist Kult.

Fazit zum Bitch-Shirt: Selbstbewusst vielleicht. Geschmacksverkalkung „Schuldig im Sinne der Anklage“! 🤣🙏🙈

Meine ambivalente Haltung gegenüber der Fashionindustrie

Eine Menge Leute hatten sich gewundert, dass ich das Thema Mode ebenfalls in den Kanon meines Blogs integriert habe. Einige die mich jedoch gut kennen und meine Shoppingsuchtphasen live miterlebt haben, denken sich bestimmt, dass dies irgendwann hätte kommen müssen. Schließlich verfolge ich seit Jahren die Entwicklungen auf dem Markt und lasse mich davon inspirieren.

Wie passt das alles zusammen? Ein Fashionvictim bin ich definitiv nicht und hatte sogar Phasen, in denen ich gegen alles Kapitalistische und Mainstreammäßige war (also auch gegen Mode und das gesamte Establishment). Gerade, weil ich so gegen alles war, hatte genau diese Attitüde mich an Mode herangeführt. Doch dazu gleich mehr.

Als was sehe ich Mode? Ich betrachte Mode als eine Art Spiegel der zeitgenössischen gesellschaftlich-politischen-kulturellen Gegebenheiten und Strömmungen. Unsere Art zu Denken und das Zeitgesehen. Alles kann sich in der Fashion wiederfinden (siehe das Aufleben des Camouflagestyle nach dem Beginn des Iraqkrieges in den 00ern). Darüber hinaus betrachte ich Mode zeitgleich auch als eine hohe Kunstform (Haute Cauture, Pret A Porter) sowie als einen guten Weg, die eigene Persönlichkeit auszudrücken. Dieser wichtige wirtschaftliche Industriezweig hat einen immensen Einfluss auf die Popkultur und die Popkultur dann auch wiedrr auf die Mode (u.a. Madonna, Beatles), da diese beiden Bereiche sich stetig in einem Wechselwirkungsverhältnis befinden. Und Fakt ist, dass sich niemand der Modewelt entziehen kann. Nicht einmal die Kurt Cobains und Campinos dieser Welt.

Mein Interesse am Thema Mode kam erst sehr spät (ungefähr mit 16 oder 17). Als Teenager war ich kaum an der Mode meiner Klassenkameraden interessiert (außer einige wenige extravagante Technoteile). Geweckt wurde das Interesse definitiv durch Madonna, die Grungebewegung, den Gothiclook der 80er und vor allem durch die Punkbewegung, deren Mode man ziemlich leicht kopieren konnte. Mich hat es fasziniert, dass so „Straßen- oder Undergroundlooks“ wie Grunge usw., die Welt so im Sturm erobern konnten. Über den Punk bin ich auf Vivianne Westwood gestoßen, die die Punkmode in ihrem SM-Studio kreiert hatte und die bis heute meine Lieblingsdesignerin ist. Sie wirkte immer so Anti, was mit gefiel und hatte mich dazu inspiriert mich mehr mit Fashion zu beschäftigen und näher hinzuschauen. Obwohl ich auch viele Jungdesigner kannte, habe ich mir mein Wissen selbst angeeeignet, teils durch anlesen (Instyle usw.), doch das Meiste habe ich nur durch reine gute Beobachtungsgabe erworben. Ich achte immer darauf, wer was trägt und wie er es kombiniert, weil ich der Ansicht bin, dass man von diesen Details viel auf die Person schließen kann.

Prinzipiell finde ich es nicht gut jedem Trend blind zu folgen, was ich auch niemals getan habe. Die Entwicklungen der Trends sind das, was für mich persönlich megaspannend ist. Man sollte immer man selbst bleiben und seine Personility niemals aufgeben, anstatt wie eine Schaufensterpuppe aus einem Store auszusehen.

Aus diesem Grund bevorzuge ich eine Mischung aus praktischer, klassicher und individueller Kleidung und laufe fast jeden Tag anders herum, weil mir schnell langweilig wird. In der Regel trage ich einen Mix aus Alltagskleidung gemischt mit Grungelook. Aber es ändert sich ständig.

Im Muttialltag hat mich der Hoodie lange begleitet und ich war noch nie so froh darüber, dass es dieses Kleidungsstück gibt. Jetzt wo meine Pfunde gepurzelt sind, sollte ich dem Hoodie als Grundausstattung endgültig goodbye sagen und mich darum bemühen meinen rappelvollen PaxKleiderschrank (2,5m lang und 2,3m hoch) auszumisten. Ich werde anschließend systematisch einkaufen, worüber ich einen eigenen seperaten Beitrag liefern werde, der euch begeistern wird.

Fashion sollte auf jeden Fall vor allem Spaß machen, da es eine Spielerei ist und nur eine Nebensache. Aber eine schöne…

Also viel Spaß beim Lesen der nächsten Beiträge…

Ist wirklich nur die 2000er-Mode im Begriff zurückzukommen? 🤔

Momentan wird im Internet sehr viel über das Revival einiger Modeerscheinungen der Odds (2000er Jahre) gesprochen und geschrieben (Youtube, Facebook etc.). Und es ist wahr, denn die 00er-Mode ist definitiv zurück. Beispielsweise die breitgeschnittene Jeans in Kombination mit dem Schnitt der Momjeans (Abwandlungsform) ist wieder überall zu sehen. Sie soll meiner Meinung nach nur wieder einen Turn einläuten und uns signalisieren, dass ein neues Zeitalter auf uns zukommt im neuen 20er-Jahre Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Es kann aber auch möglich sein (wieder meine These), dass diese Hose von der Industrie einfach auf den Markt geworfen wurde, um Geld zu machen oder weil sich die Jungdesigner auf die Odds berufen. In jedem Fall war die Skinnyjeans in den letzten 15 Jahren derart dominant, dass es eine nette Abwechslung darstellt mal wieder breiter geschnittene Hosen bei den 13 bis 25jährigen Gen Ztern zu sehen. Als Gegentrend wurden bereis in der Vergangenheit viele Kontrastmittel gesetzt. Mir persönlich gefällt diese Hose nicht und ich habe sie bereits Anfang der 2000er gemieden, zumal sie größeren Frauen als mir, weitaus besser steht.

Weitere Comebacks der 00er-Mode ist u.a. die Rückkehr der Baguette-Tasche (kleine Tasche, die gerade einmal bis zum Aschelhöhlen-Ende geht). Nach dem Siegeszug der Fendi-Baguette, ausgelöst durch die Serie SATC, kopierten die H und Ms und Deichmanns dieser Welt den Schnitt der Tasche mit dem Ziel viel Kapital daraus zu schlagen und die Tasche auch für den Durchschbittsbürger finanziell erschwinglich zu machen. Angeblich soll auch ein Comeback der Juicy-Jogging-Kombi und der Haar-Accessoires auf uns zurollen. Wir warten ab.

Was mich nur gewundert hat, war der Umstand, dass niemand bzw. selten über das Comeback der 90er-Mode berichtet wird. Bei meinen Streifzügen durch die Stadt, um Pullover für meine Tochter zu kaufen, fiel mir auf, dass die TechnoFakeFurJacken, Lackdaunenjacken und dicke Holzfällerhemden aus Filz zurück sind. Alles Modeerscheinungen der 90er. Einige behaupten, dass bald sogar ein Revival der Buffalos und der „Schnellfickerhose“ zurück kommt. Ich hoffe letzteres ist nur ein Gerücht. 🤣🙈 Denn das würde zu eindeutig zu weit gehen, da es beim ersten mal bereits einer der größten Mode-Irrtürmer aller Zeiten war, der an Geschmacklosigkeit nicht zu toppen ist.

Egal ob 90er oder 00er, beide Dekaden zeichnen sich momentan sehr stark in den Kaufhäusern ab. Ob ich einen dieser Trends mitmachen werde oder nicht, weiß ich noch nicht. Interessant sind einige der Phänomene in jedem Fall und stellen wichtige Must-Haves dar (z.B. die Baguette-Tasche). Abschließender Tipp und Resümme ist. Immer Neues mit Altem kombinieren, sonst wirkt es, als ob man aus einer Zeitmaschine kommt. Also viel Spaß beim Shoppen.

Fashionbibel!

Eine neue Kategorie kommt hinzu. Der Titel lautet „Fashionbibel/ Fashionguide“. In dieser Kategorie dreht sich alles rund um das Thema „Mode und Styling“. Neuste Trends, neue Entwicklungen, neue Erscheinungen, Tipps, Do’s and Dont’s, Einblicke in die Geschichte der Mode, Must-Haves, No Go’s und Shoppingtipps usw. werden hier regelmäßig veröffentlicht . Vor allem aber soll das Thema „Mode für den kleinen Geldbeutel“ nicht zu kurz kommen.

Viel Spaß beim Lesen und beim Einkaufen! ;o)

NaNoWriMo. Die Autorenchallenge im November

Das ich mich auf dieser Seite so rar mache, hat eineb bestimmten Grund. Ich bin über Ronnie Rindler. Rindlerwahn schreibverrückt auf die Challenge NaNoWriMo gestoßen. Der sog. Narrative Novel Writing Month findet seit mehreren Jahren im November statt. Es gibt ein Portal bei dem man sich anmelden kann und mitmachen. Ich habe es nicht getan, weil ich wenig Vorbereitungszeit hatte und auf in den Bestimmungen gelesen habe, dass andere meine Texte mitlesen könnten. Das wollte ich nicht und deshalb schreibe ich total schreibverrückt wie ich bin zuhause 😀 für mich.

Wieso? Ganz einfach, weil es Spaß macht und damit ich für das nächste Jahr noch besser vorbereitet bin. Und damit ich sehe, ob ich der Challenge, deren Ziel 50.000 Wörter sind, gewachsen bin.

Bislang habe ich knapp 14.000 Worte zu Papier gebracht. Momentan habe ich eine Schreibblockade bzw auch Zeitmangel zum Teil. Deshalb gönne ich mir etwas Verschnaufpause. Mache mir Stichpunkte und schreibe dann weiter.

Ich schreibe nicht an Seth, dem Kindermörder oder JFK weiter, sondern an der fiktiven Biografie (teils fiktiv). Ich halte euch auf dem Laufenden wie weit ich bin und wie es läuft.

Bis bald.

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