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R.I.P.

Rest In Peace – Ruhe in Frieden

In dieser Kategorie drücke ich meine Trauer über Personen des öffentlichen Lebens aus (Künstler, Entertainer, Musiker, Schauspieler, usw.).

Informationen zur Kategorie „Mandela Effekte“

Die Beträge dieser Kategorie „Mandela Effekte“ drehen sich rund um das Thema „Mandela Effekt“, einem Phänomen, mit dem ich mich sehr viel beschäftige. In dieser Kategorie werden Beispiele von Mandela Effekten, Grundinformationen zu dem Thema sowie persönliche Erfahrungen mit dem Effekt veröffentlicht.

Für Unwissende vorab eine Kurz-Definition:

Der Mandela-Effekt steht für das Phänomen kollektiv falscher Erinnerungen von Fakten/Ereignissen. Namensgebender Auslöser war dabei Nelson Mandelas Tod im Jahr 2013: Viele Menschen glaubten sich mit Sicherheit bereits an dessen früheren Tod ca. 1980 zu erinnern. Felsenfest überzeugt davon waren viele, weil sie glaubten sich an News-sendungen und Zeitungsartikel anlässlich Mandelas Beerdigung erinnern zu können.

So beschrieben hunderte und tausende von Menschen Details wie die Farbe des Sarges, das Wetter und die Musik, die zu seiner Ehre gespielt worden sei. All das gab es jedoch nie. Vielmehr wurde der Aktivist nach seiner 17 jährigen Gefangenschaft der erste schwarze Präsident Südafrikas (bis 1999).

Das Spezielle am Phänomen Mandela-Effekt ist nämlich, dass sich nicht einzelne, sondern Tausende (ein Kollektiv) oder gar Zehntausende gleichermaßen falsch erinnern. Das gemeinschaftlich „Falsche“ Erinnern stärkt in Folge die Glaubwürdigkeit und damit den Wahrheitsanspruch des falschen Faktums.

Quelle: www.demandelaeffekt.de

Fiona Bromme:

2013 hat Broome sich mit mehreren Leuten darauf verständigt, dass Nelson Mandela in den 80ern gestorben sei. Doch er starb 2013. Anschließend hat sie eine Webpage veröffentlicht, bei der sich Leute über viele solcher „Ungereimtheiten“ verständigt haben. Es kamen immer mehr Beispiele von unterschiedlichen Mandela Effekten ans Tageslicht. Seither gilt Fiona Bromme als die Begründerin und Namensgeberin für den Mandela-Effekt, da ihre Homepgae weite Kreise zog und immer mehr Befürworter für die Existenz kollektiv „anderer“ Erinnerungen hervorbrachte.

Was zum Teufel ist ein SIMP? – Das Gegenteil von Pimp? Der ewige hoffnungslos romantische beste Freund? Oder ein nerviger, stalkender und psychopathischer „Nice Guy“?

Haben sie schon einmal bemerkt, dass in US-amerikanischen Serien ständig dieselben fiktiven Charaktere bzw. Figuren mit ein und denselben Eigenschaften auftauchen? Es ist so! Doch die meisten Zuschauer bemerken es nicht. Als Film- und Serienfan bin ich mit den ständig auftauchenden Charakteren wie dem Nice Guy, dem mean girl, der femme fatal, dem nerd, dem badboy, der jewish princess, dem toxic friend sowie vielen weiteren Figuren, bestens vertraut und kenne all ihre Eigenschaften. Zur Information: Bei diesen Film- und Serien-Figuren handelt es sich um teils stereotype oder auf Klischees beruhende fiktive Charaktere, die in ihren Eigenschaften sehr festgelegt sind, aber auch leicht oder stark vom jeweiligen Klischee abweichen können (z.B. in Filmen, die diese Klischees bewusst durchbrechen). Dabei können die Charaktere sowohl Neben- als auch Hauptfiguren sein.

Bei meinen letzten Recherchen im Internet stieß ich jedoch auf einen Film- bzw. Seriencharakter, der für mich vollkommen neu war: den SIMP. Diese Figur sowie der Begriff waren mir bislang vollkommen unbekannt. Als ich die Youtube-Kommentare las, stellte ich schnell fest, dass ich nicht die einzige bin, die mit dem Begriff nichts anfangen konnte. Doch es gab auch einige wenige Menschen, die so selbstverständlich von dem SIMP sprachen als würde es sich dabei um die JAP (jewish american princess) oder die weltweit bekannte „böse Stiefmutter“ handeln.  

Als ich feststellte, dass es sich bei dem SIMP meist um den besten Freund einer Protagonistin in Rom-Coms, Comedys oder Teeniefilmen handelt, fiel mir auf, dass ständig male best friends einer Protagonistin in Filmen oder Serien auftauchen. Ich dachte zunächst, dass ein SIMP ein rein platonischer Freund sei, der keinerlei Liebesgefühle zu seiner besten Freundin hat. Spontan fielen mir zum einen Jesse Jackson (Eldon Henson), der beste Freund von Laney Boggs (Rachel Leigh Cook) aus „Eine wie keine“ und zum anderen Dan Byrd (Carter Farell) der beste Freund von Sam Montgomery (Hilary Duff) aus dem Teeniefilm „Cinderella Story“, ein. Doch als ich genauer über das Phänomen eines SIMPS recherchierte (in Internetartikeln und in Youtube-Videos), stellte ich fest, dass diese beiden Film-Charaktere keine SIMPs, sondern lediglich Nice Guys sind.

Meine Recherchen zum Phänomen SIMP ergaben Folgendes:

„Simp ist ein Weichei, falsch, freundlich, nett mit Hintergedanken“ oder „Als Simp werden insbesondere Männer bezeichnet, die einer Frau übermenschliche Werte zuschreiben und durch diverse Aufmerksamkeiten versuchen, sie für sich zu gewinnen. Meist bleibt die Beziehung jedoch einseitig.“ (Quelle. www.stuttgarter-nachrichten.de)

Oder:

Ein Simp ist ein Freund, der hinter einer bestimmten Frau her ist (meist eine nähere Freundin). Obwohl es aussichtslos ist und keinerlei Anzeichen dafür bestehen, dass sich eine Liebesbeziehung zwischen ihm und seiner Angebeteten entwickeln könnte, kann ein Simp nicht  einsehen bzw. akzeptieren, dass seine Angebetete niemals mit ihm zusammen kommen wird.

Der Ursprung des Wortes SIMP reicht auf das Jahr 1903 zurück. Populär wurde er aber erst seit den 1980er und 1990er Jahren, da er seither verstärkt in der Hip-Hop-Szene verwendet wird. Der Begriff SIMP wird in der Rap-Szene als Wortspiel benutzt, um das Gegenteil eines PIMPs zu beschreiben, welcher für einige Rapper eine Art erstrebenswertes Idealbild darstellt. Ein Pimp ist ein „echetr“ Kerl, der sich ohne Skrupel bei den Frauen holt was er will und in narzisstischer Manier seine äußere Erscheinung einsetzt, um sein Umfeld zu beeindrucken. Oftmals legt der Pimp Frauen gegenüber eine Art Machoattitüde ein oder spielt den Unnahbaren (lässt die Frauen zu sich kommen). Hinter seiner Fassade steckt jedoch oftmals nicht viel. Ein SIMP stellt demnach das Gegenteil für die Hip-Hoper dar, da er nicht protzt, sondern stattdessen ein Romantiker ist, der nur eine Frau möchte. Er ist in den Augen der Rapper kein echter Mann, da er kein Macho ist, sondern den Frauenversteher mimt, nicht „männlich genug“ auftritt und zuletzt erfolglos bei Frauen ist. Ich persönlich halte von beiden Männertypen nicht viel (nur so mal am Rande erwähnt).

Zusammenfassend:

Ein Simp ist also ein „weicher“, bei Frauen erfolgloser Mann, der in einer übertriebenen Art einer bestimmten Frau hinterherläuft, ohne auch nur die geringste Chance bei dieser Frau zu haben. Er ist überzeugt, dass er irgendwann einmal mit dieser Frau zusammen kommen wird, auch wenn alle Anzeichen darauf hindeuten, dass dies niemals passieren wird. In der Regel handelt es sich bei dem Objekt der Begierde um eine sehr gute platonische Freundin. Der Simp versucht seine „Angebetete“ ständig von seinen Qualitäten zu überzeugen und gibt niemals auf.  Als Beispiel für SIMPs wurde u.a. Phil Dale (Con Cryer), der beste Freund von Molly Ringwald (Andie Walsh) aus dem Film „Pretty in Pink“ benannt. Mit diesem Filmcharakter bin ich bestens vertraut. Phil entspricht zwar weitestgehend einem SIMP, weicht jedoch auch von ihm ab, da er am Ende des Films akzeptiert, dass Molly (sein Objekt der Begierde) sich für einen anderen Mann entscheidet.

Schlussfolgerungen:

Irgendwie empfinde ich den Simp nach all diesen Informationen als eine Art Stalker. Jedoch kann er kein richtiger Stalker sein, da ein Stalker meist seiner Angebeteten auflauert oder ein Ex-Freund ist, der die Trennung nicht akzeptieren möchte. Vielleicht ist der Simp kein Stalker, aber er hat zumindest Züge eines Stalkers. Als Gunther aus der Serie „Friends“ (Arbeitskollege von Rachel Green) als Paradebeispiel eines Simps benannt wurde, war ich perplex, da ich diesen Seriencharakter als stalkenden Arbeitskollegen wahrgenommen habe. Es wurden auch Parallelen zwischen einem SIMP und einem „Nice Guy“ (z.B. Paul Tannek aus dem Film „Loser“) gezogen, einer Figur die ebenfalls ständig in Filmen auftaucht und auch einen Bezug zum „Jewish Nice Guy“ hat (z.B. Howard Wolowitz aus Big Bang Theory). Diesen Vergleich kann ich nachvollziehen, auch wenn ein Nice Guy nicht einer Frau hinter läuft, die nichts von ihr will. Der Nice Guy ist einfach der nette Typ, ohne Hintergedanken. (Wie bereits erwähnt wären die beiden Film-Charaktere Jesse Jackson und Dan Byrd also klassische Nice Guys).

Mein abschließendes Resümee zum Phänomen SIMP lautet deshalb:

Erstens: Beim SIMP handelt es sich um einen hoffungslosen Romantiker, der so blind vor Liebe ist, dass er nicht mitbekommt, dass die Angebetete nichts von ihm möchte.

Zweitens: Ein SIMP kann Züge eines Stalkers entwickeln und wirkt oftmals psychopathisch.

Drittens: Ein SIMP ist zumindest immer nett zu Frauen (aber nur, weil er eine Gegenleistung für seine Nettigkeit (Liebe, Sex, Beziehung) möchte. In diesem Punkt unterscheidet er sich vom Nice Guy, der für seine Freundlichkeit keinerlei Gegenleistung von Frauen möchte. Er behandelt Frauen zumindest mit Respekt, auch wenn er die Abweisung nicht akzeptiert.

Zuletzt ist mir ein Paradebeispiel eines Simps eingefallen und zwar kein geringerer als Steve Urcle (Jeleel White) aus der Serie „Alle unter einem Dach“. Steve liebt Laura Winslow (Kellie S. Williams), die sowas wie seine beste Freundin ist. Er ist ein Romantiker und lebt in seiner eigenen Welt. Er kann nicht akzeptieren, dass Laura ihn nicht will, denn er sieht in jeder Kleinigkeit oder Anmerkung von Laura neue Hoffnung, wo eigentlich keine ist. Seine Obsession für Laura hat definitiv psychopathische und stalkerähnliche Züge. Steve wird Laura nie bekommen und gibt sich irgendwann mit einem Mädchen namens Myra Monkhouse (Michelle Thomas) zufrieden. Doch selbst als er über 2 Jahre mit Myra in einer Beziehung ist, gibt er Laura, die ebenfalls fest liiert ist, nicht auf. Die Serie lebt u.a. von diesem Liebes-Triangle-Konflikt. 

Ich werde nun verstärkt auf Simps achten und bin gespannt, wie viele ich im Nachhinein noch in Serien und Filmen entdecke. Prinzipiell bin ich kein Fan von zu stereotypen oder klischeehaften Figuren. Jedoch finde ich sie im Kontext von Teeniefilmen, Teenieserien, Comedyserien oder RomComs legitim, da diese Filme primär den Anspruch haben zu unterhalten. Ich denke das amerikanische Publikum braucht diese Figuren, um ihre immer komplexer werdende Gesellschaft besser zu sortieren. Durch stark festgelegte Film- oder Serien-Figuren weiß der Zuschauer direkt, mit wem er/sie es zu tun hat. Einige Serien brechen bewusst mit diesen Klischees, was einen noch stärkeren Reiz ausüben kann. Doch irgendwie imitiert die Kunst auch das Leben und es gibt in der Realität tatsächlich Menschen, die genau diesem Klischee entsprechen oder sogar dem Klischee bewusst entsprechen möchten (z.B. die Highschool-Diva sein). Ich finde es immer wieder witzig diese bekannten Figuren zu entdecken, unabhängig davon, was ich davon halten mag oder ob die Figur gelungen ist. Schließlich kann man darin auch eine indirekte Kritik sehen oder sie als überspitzte karikativ-satirische Figuren betrachten. Viel Spaß bei der Simp-Entdeckungsreise.

Noch mehr Sinnloses: Der Twerk-Fight

Ich habe schon viel Unsinn mitbekommen in meinen 38 Jahren auf diesem Planeten. Big Brother, Hartz4 TV, sinnlose Specials über C-Promis, die ganze Diskussion um Blackfishing, den Fight zwischen Gen Y und Gen Z und und und….

Aber jetzt streitet man sich ums Twerken. Der ganze Twerktrend, der spätestens seit Miley Cyrus Auftritt bei den MTV Video Music Awards salonfähig und zu einer Art neuem pseudoerotischem Trendsport mutierte, der das Poledance ablöst, geht mir gewaltig auf den Zeiger. Im Prinzip ist es mir egal und geht mir an meinen 4 Buchstaben vorbei… Doch genau das nervt mich dabei…

Wie kann man sich stundenlang mit Ärschen beschäftigen? Wie kann man dieses Arschgewackel als Tanz oder gar als Kunst bezeichnen? Wie kann man sowas unästhetisches ansatzweise erotisch finden? Ich finde es weder anrüchig noch pornografisch und selbst, dass es sexistisch für einige sein mag, stört mich null.

Mich stört die Unästhetik und das Billige Gehabe einfach nur. Und jetzt streiten sich die dummen Weiber, die es ausüben auch noch darum, ob dicke oder schlanke Pos besser twerken können oder was besser aussieht.

Ich habe die übertriebene Brust- und Pofixierung von Männern noch nie verstanden und man muss kein Psychologe sein, um zu erkennen woher dieser Fetisch kommt. Aber das die Frauen sich nun auch noch darüber streiten und in einen Catfight geraten, sprengt die grenzen meiner Vorstellungskraft.

Vor allem dickere/füllige Frauen oder Frauen aus der Blackcommunity reagieren aggressiv, sobald eine schlanke Frau twerkt. Jahrelang haben die magersuchtartigen dürren Frauen (80er und 90er Trend) auf den fülligeren rumgehackt. Die Werbeindustrie hat alles was füllig war eliminiert. Seit den 2000er Jahren kamen mit JLo und Beyonce auch Frauenkörper in Mode, die nicht dem 90.60.90 Schema entsprachen. Doch seit 2012 kehrt sich alles in eine Richtung, die einfach FALSCH ist.

Die fülligeren Frauen hacken nun auf deb schlanke rum und es wird eine Realität in den Medien propagiert, die nichts mit der Realität zu tun hat. Das die Modeindustrie und die schlanken Frauen jahrelang fülligere Frauen gemobbt haben, gibt den fülligeren nicht das Recht, es ihnen gleiczutun und sie systematisch zu mobben.

Der dickePo Trend ist mindestens genauso schlimm wie der Magersuchtwahn der 90er. Junge Mädchen wollen von den Körperformen aussehen wie Kardashians, schwarze Frauen oder Latinas, also wie Frauen, die von Natur aus am Po mehr haben. Wobei die Kardashians auch operativ nachgeholfen haben. Nun rennen die jungen Mädels nicht zur Fettabsaugung, sondern zum Doc, um sich Poimplantate zu machen.

In manchen Milieus und Szenen, verlangen die vermeidlichen Traummänner von diesen jungen Mädels twerken zu können und den geeigneten Hintern dazu vorzuweisen.

In der HipHop Szene war das twerken schon immer Bestandteil der Kultur. Bereits im Hit wurde darüber gesungen und in jedem Clip, sei es Puff Daddy, Tupac oder 50Cent gehörten die twerkenden Frauen mit den dicken Pos dazu. Doch damals wollte niemand sie kopieren. Der Stripperlook war zwar in den 90ern durch Filme wie „Showgirls“ oder „Striptease“ trendy geworden, jedoch war es eine kleine Gruppe von Menschen, die diesen Style kopierte. Beispielsweise wurde in den 2000s der Burlesquetrend durch Dita Van Teese ausgelöst und auch Carmen Electra trug viel dazu bei. Doch da stand die Erotik und die Ästhetik im Vordergrund und die jungen Mädels waren nicht so davon infiziert. Doch bereits in den frühen 2000ern trat Christina Aguilera so auf und der Pornolook wurde populär.

Doch was jetzt abgeht ist mit damals nicht zu vergleichen. Teilweise 12jährige Mädchen, die von Pädophilen im Netz und auf den Straßen begafft werden, präsentieren und inszenieren sich auf Strassen und im Netz als Stripperinnen und legen alles offen. Die Legging und Jeans sind immer 2 Nummern zu klein und die Mädels, die diesem Trend folgen haben oft Gewichtsprobleme (haben teilweise Cellulite in einem Alter, wo man sie nichg haben sollte oder sind einfach adipös). Sie tragen dazu oft bauchfrei und strecken die Brüste heraus. Sie sind in 80% der Fälle zwischen 11 und 19, also noch Teenager.

Heute in Bochum, habe ich mindestens 30 solcher Prachtexemplare gesehen. Und was ist deren Hobby? Twerken. Selfies und noch mehr twerken.

Manche Mädchen haben Depressionen, weil sie keinen dicken Po haben und fangen an systematisch zuzunehmen. Es gibt auch Männer, die das forcieren. Man nennt sie Feeder. Sie füttern ihre Partnerinnen, bis diese adipös sind. Oftmals sind es Männer, die einfach Macht ausüben wollen, aber auch solche, die eine Freundin mit dickem Po haben wollen.

Wie krank ist diese Welt geworden? Einige Mädchen saugen sich Fett am Bauch und an den Armen aus, um es sich in den Po zu spritzen. Ziel ist es… zu twerken und dem neusten Hollywooldtrend Schönheitsideal zu entsprechen. Sie wollen ihrem Freund ne sexy Nummer liefern und sie mit diesem pseudoerotischem Tanz vor dem Sex in Stimmung bringen.

Auch Partys gibt es ganze Contests, wo es nur um eins geht. Poos…

Ich sage nur eins

In a world full of Kardashians

Be a Helena Bonham Carter

Fuck all these Bitches…

Und die letzte Frage ist: Wenn der Trend vorbei ist… Lassen sich dann alle wieder den Po kleinmachen? Oh man… Vielleicht kommt mal in Mode eine Nase wie Miss Piggy zu haben. Das wäre doch mal was janz neuet. Oder ein Horn wie ein Einhorn Vorne auf der Stirn zu tragen.

Na dann…. Viel Spaß, aber ohne mich. Ich werde niemals magersüchtig oder fresssüchtig wegen eines Trends. Man sollte happy sein wie man ist. Jeder twerkt mal wenn die Musik dazu passt, aber in Klamotten und beim Tanzen. Aber nicht nackt eingeölt in Kokusnussbutter und im Netz wo jeder deine Poritze sehen kann.

Warum wird immer über die Größe von Brüsten und Pos gesprochen, aber nie über die Größe des Hirns?

Ende… ich gehe schlafen und wünschte mir, dass Pos mein größtes Problem wären. 🤣 aber ich bin nicht oberflächlich und ich finde mich schön egal was für ein Trend kommt. Ich bleibe mir immer treu und bin die gute alte Madda.

The War between Millanials and Gen Z.

Das ist die sinnloseste Auseinandersetzung seit dem Fight zwischen Verona Poth und Alice Schwarzer. Ich habe die Millenials noch nie gemocht, auch wenn ich zu 30% einer bin. DAS was dort in diesem Fight abgeht, grenzt an der größten Dummheit, die ich seit 20 Jahren gesehen habe. Zunächst einmal nimmt kein Millaniel der zwischen 1980 bis 1989 geboren wurde an dieser Diskussion teil. Das heisst, das Menschen zwischen maximal 32 bis 24 (Millanials) und Leute zwischen 23 und 12 (Gen Z) sich daran beteiligen. Es geht um Mittelscheitelfrisuren, Jeanshosen, Emojis, TikTok und ob dicke oder dünne Pos besser twerken können.

Mit diesem Wahnsinn haben beide Generationen alle Vorurteile bestätigt die ich ihnen gegenüber hatte. Dummheit und Oberflächlichkeit. Wie kann man als Mensch mit einem IQ über 70 vier Stunden seiner Lebenszeit dafür verschwenden, um über Ärsche, Scheitel und die Form der Jeanshosen zu diskutieren? 🤔 Ich glaube ich bin wirklich in einem Paralelluniversum gelandet.

Ich kann dem „Krieg“ und der Sache inhaltlich und auch geistig nicht mehr folgen. Zum einen, aufgrund von Niveaulosigkeit und zum anderen, weil mich solche Belange nicht im geringsten interessieren. Ich habe reale Probleme und habe Generationskonflikte erlebt. Allerdings auf einer ganz anderen Ebene.

Ich habe vor allem die Diskrepanzen zwischen der Gen X und den Babyboomern erlebt, bei der sich die Fleißigen über die Faulenzer stellten. Dann die Gen X und die Babyboomer gegen die Millanials. Aber es ging um Werte und Normen oder Lebensphilosophie und nicht um Jeanshosen.

Was ist los mit den Menschen die zwischen 1991 und 2010 geboren wurden? Was stimmt bei denen nicht? Warum philosophieren sie über Emojis? Ein Emoji ist ein Emoji und nicht mehr und nicht weniger. Man nutzt sie um Emotionen über Whatsapp darzustellen. Eine Jeans ist, ist eine Jeans. Sie ist bequem und praktisch. Ob man ne Momjeans, ne Latzhosenjeans, eine Röhrenjeans oder eine 501 trägt, ist doch total scheiß egal. Die Scheiteldiskussion ist auf sinnlos. Jeder Mensch hat einen Scheitel und kann ihn mittel links oder recht tragen. Unabhängig von der Generation. Keine Generation hat Anspruch darauf irgendeine Frisur oder irgendeinen Trend für sich zu beanspruchen.

Ende der Diskussion. Lest lieber ein Buch oder hört euch Master Of Puppets an, anstatt euch mit so nem Bullshit zu beschäftigen.

Noch nie war ich so froh ein Gen X/ bzw. Cusper zu sein und nichts mit diesem Wahnsinn zu tun zu haben. Gib dem Menschen zuviel Zeit und DAS ist das Resultat. Ich schreibe lieber an meinem Blog oder Büchern oder recherchiere, um mich zu bilden. Das man bei seinen Recherchen über bottle episodes auf sowas stößt, macht einen nur wütend. Deshalb ist jetzt schluss.

🤮😡 ich mach die Fliege.

Weder Millanial noch Generation X? Bin ich etwa ein Cusper? 🤔 Generationszugehörigkeit

Lange nichts mehr geschrieben. Endlich BACK und zwar mit einem Thema, das momentan auf socialmedia durch die Decke geht. Und zwar Generationenkonflikte und Generationsmissverständnisse. Momentan spielt sich vor allem ein Fight zwischen Gen Y (den Millanials) und der Gen Z (Centannials) ab. Der Battle im Netz dreht sich vor aĺlem über Schönheitsideale und Mode und wird laut meiner Recherchen auf TokTok und Youtube ausgetragen. Das Thema Generation ist also wieder in aller Munde, nachdem es jahrelang weg vom Fenster war… Auf diesen von mir erwähnten Konflikt gehe ich im nächsten Beitrag ein. Zunächst zu meinem persönlichen Anliegen.

Das Thema Generationen kam in meine Gedanken, als Neulich im Schreibkurs das Thema Generationen beiläufig erwähnt wurde. Ein Kursteilnehmer meinte „Es dauert drei Generationen bis so ein Krieg verdaut ist.“ Er spielte natürlich auf das Trauma des Zweiten Weltkrieges an und fügte anschließend hinzu, dass „eine Generation 25 Jahre umfassen würde.“ Diese männliche Person war fortgeschrittenen Alters und gehörte eindeutig der Generation Babyboomer an. Ich war irritiert und wollte keine Auseinandersetzung darüber starten, dass eine Generation schon lange keine 25Jahre, sondern aufgrund der Schnelllebigkeit nur noch 13 bis maximal 17Jahre umfasst. Vor allem aber wollte ich nicht mit einem Babyboomer in einen Disput geraten, da diese Personen erfahrungshalber davon ausgehen alles besser wissen als die jüngeren Menschen oder Mitglieder vorheriger Generationen. Vor allem aber auf die Millanials bashen sie regelmäßig ein, da die Babyboomer stolz darauf sind, wie sie die Wirtschaft angekurbelt haben. Dies tun die Millanials nicht in diesem Maße (auch weil es die Gegebenheiten jenseits des Wirtschaftswunders nicht zugelassen haben usw.), weshalb viele Babyboomer die Gen Y als „lazy generation“ pder gar als Dummköpfe betrachten. Sie kritisieren die Millanials und sehen sue als Versager.

Stoooop! $$$$ sagte ich mir. Habe ich etwa Vorbehalte gegen andere Generationen, ähnlich wie viele Ältere sie gegen jüngere Generationen haben? Abends quälte ich mich nicht nur mit dem Thema Nachkriegstrauma, dass vor allem die Kriegsgeneration und die Babyboomer (Nachkriegsgeneration) noch heute zu beschäftigen scheint. Von dieser nun fast ein Jahrhundert andauernden Nachkriegsbewältigung waren vor allem die Generationen X und Y angepisst. Ich falle ebenfalls in diese Kategoroe. Der Krieg war für mich zwar nicht unwichtig und er war schlimm, aber da meine Vorfahren nicht involviert waren in Kriegsverbrechen und ich als halbe Polin keinerlei kollektive Erfahrung damit habe, spielen in meinem Kosmos andere Themen eine Rolle.

Doch wenn es nicht der Krieg war, was bewegte und bewegt mich überhaupt? Was gehört zu meinen kollektiven Erfahrungen und Erinnerungen? So kam ich zurück auf eine Frage, die ich mir bereits als Teenager gestellt habe „War ich überhaupt ein Kind der Generation Y?“

Bevor ich die Antwort gebe, liefere ich einige interessante Vorabinfos. Eine Generation definiert sich über drei Aspekte:

1. den Zeitraum in dem man geboren wurde

2. die gesammelten kollektiven Erfahrungen und kollektiven Erinnerungen, die man mit Menschen teilt (z.B. Fall der Mauer, WM, politische Krisen, Einfluss von Popkultur)

3. den Ort an dem man geboren wurde (da Kriegserfahrungen oder Wirtschaftskriesen oder politische Systeme wie z.B. in der DDR eine Generation prägen können).

Momentan leben 5 Generationen auf dem Planeten Erde.

  1. Die Traditionalisten (alle die vor 1946 geboren sind). Diese Generation zählt als Kriegsgeneration, da einige einen oder zwei Weltkriege erlebt hatten. Sie halten an alten Werten wie Ordnung, Pflichtbewusstsein, christlichen Werten, Sparssamkeit oder Respekt vor den Älteren und vor Traditionen, fest.
  2. Die Babyboomer (geboren ca. zwischen 1946 und 1964) . Sie sind die so genannte Nachnriegsgeneration und litten unter den Nachbeben des Zweiten Weltkriegs. Der Name der Generation ist von dem Umstand abgeleitet, dass die meisten Kinder in diesen Jahren geboren wurden, ehe die Emanzipation der Frauen und der Pillenknick dem ein jehes Ende setzte. Sie befreiten sich von den traditionellen Werten und trieben die sexuelle Revolution, die Frauenbewegung und die 68er-Bewegung an. Oftmals fühlen sich Banyboomer durch die Woodstockerfahrung oder die Mondlandung usw als etwas Besonderes. Dadurch das sie zahlenmäßig so viele sind und durch den Umstand, dass sie mitten in das Wirtschaftswunder geboren waren, ist ihr Einfluss auf Politik, Wirtschaft und die Kultur bis heute am höchsten. Sie übersehen oftmals das andere Generationen, die nicht vom Wirtschaftswachstum profitieren konnte, nicht diesselben Chancen hatte sich zu etablieren. Zuletzt wäre noch zu erwähnen, dass neben dem Stolz ihrer kultuerell-öknomischer und politischer Errungenschaften, die Babyboomer auch ausmacht, dass sie sich im Alter in die konservative Richtung zurück entwickelt haben. Sie üben die meiste Kritik an der Generation X und Y.
  3. Die Generation X (geboren ca. zwischen 1965 und 1979/1980). Sie gilt als die verlorene Generation, die undefinierbar ist (deshalb das X) und die als die No-Future Generation bezeichnet wird. Im Internet wird sie am seltensten erwähnt und das obwohl sie die Popkultur und ihren gesellschaftlichen Einfluss auf Themen wie Homosexualität, Diversität, Migration oder Anti-Rassismus enorm ist. Weiter macht diese Generation vor allem das Leiden unter Ehescheidungen der Eltern, dem Schlüsselkinddasein, die Vernachlässigung durch die arbeitende Mutter sowie das Aufwachsen vor dem TV-Gerät aus. Diese Generation gilt als MTV-Generation, als Grungehörer, Hip Hop begeistert und rockmusikaffin. Zudem haben sie ein Interesse an Science Fiction und Computern, lehnen aber die übermäßige Technologisierung und Modernisierung ab. Ihnen wird ein Hang zur linksorientierten Politik und zur Rebellion nachgesagt.
  4. Die Millanials bzw. Generation Y (geboren ca. zwischen 1980 und 1996). Der Name leitet sich von Millenium ab, da die Annahme ist, dass für keine andere Generation die Jahrtausendwende so prägend war. Vor dem Millenium hatte diese Generation keinen Namen und wurde einfach Gen Y genannt, da zuvor die Gen X existierte. Diese Generation machen die Orientierungslosigkeit, die Verwöhntheit, der Konsum, der Spaßfaktor sowie ihr Hedonismus aus. Sie gilt als die Techno-, Pop- und Blackmusic-Generation mit einem Hang sich Subkulturen anzuschließen. Oftmals modisch interessiert, sind Millenials die 911-, die Handy- und Internet- und die Praktikums-Generation. Sie gelten als hochtolerant, linksaffin und progressiv.
  5. Die Gen Z (geboren ca. zwischen 1997 bis heute?). Diese „neuste Generation Z“ macht vor allem ihr Einfluss auf das Internet aus.

Damals wurden alle Kinder der 1980er als Generation Y bezeichnet. Zur Klärung meiner Generationsidentität jetzt der Versuch einer Antwort.

Ein Rückblick auf prägende Dinge meines Lebens: Ich stehe zu meinem Alter und bin vom besten Baujahr 1982. Falcos Kommisar, der Film E.T., Germanys Sieg beim Grand Prix oder Jacksons legendäres Thriller-Album. Viele Meilensteine prägten die 80er. Mitten in den Ost-West-Konflikt geboren wurde ich zum walkmannutzenden Kassettenkind, wurde zum Drittel vom Fernsehen erzogen und glaubte in meiner kindlichen Naivität an „das Streben nach Glück“. Muppetshow, Schlümpfe, Sandmann, Schallplatten, schwarzweiss Antennen-Fernseher, Wiederholungen von Bonanza, Unsere kleine Farm oder neue Serienhits wie Dalls und Denverclan gehörten zür Tagesordnung. Testbild, Barbiepuppen, Russland als Feindbild Amerikas, Solodarnosc, Tschernobyl, der Mauerfall usw., beeinflussten meine frühe Kindheit in den 80ern.

In den 90ern, also nach dem Fall der Mauer, prallete der Pluralismus der Lebensstile und die Irritation vor der Jahrtausendwende auf mich und meine agemates ein. Aidskampagnen, sexuelle Offenherzigkeit angetrieben von Sexshows, Sexsells, Pam Anderson und Madonna lösten eine Art Enttabuisierung gegenüber Sex aus. Resultat war eine Übersexualisierung der Popszene sowie von MTV, das ständige Reden über Sex, das Bewusstsein für HIV und Masturbationsperformances von Madonna. Es folgte die Ära Models und Playmates. Erstmals ballonartige Plastikbrüste, Schlauchbootlippen und klapperdürre Junkiemodels. Grunge und Britpop, Alternative Rock vs. Techno, Boy- und Girlgroups, Girlpowerbewegung, Golfkrieg, Bush und Clinton, Kohlära, Wessis gegen Ossis, GZSZ vs. Al Bundy, Seinfeld, Friends, Beverly Hills, Titanic, Jurrasic Park, Pulp Fiction usw. Nahostkonflikte, Nordirlandhorrorszenarien, Kosovokrieg, Anstieg von rechtsradikalen Anschlägen, Spielkonsolenboom, Spaßgesellschaft, Talkshowwahnsinn, Voyeurismus im TV, Eurodance, Trash, Comedytrend. Hip Hop and RnBs finest music. Crossover, Cyberpunk, balladensingende Megadiven, Supersellersoundtracks usw. Eine starke Nationalelf mit einem Weltmeistertitel. Boxprofis und Wimbeldon. Wir hatten alles. Alles vom Besten und vom Feinsten. Höher, schneller, weiter. Eine depressive cobainsche perspektivlose Generation rollte auf das Millenium zu. Schon war der Name der Generation geboren. Millenials. Warum? Weil das Millenium auf diese Generation den größten Effekt haben sollte.

Dann kam die Jahrtausendwende und alles blieb zunächst beim Alten. Computer gingen noch. Alle liefen mit dem Nokia 82/10 durch die Gegend, chatteten und gingen vermehrt ins Internet. Egoshooterboom, Downloads und Emailverkehrsstaus. Ein weisser Rapper erschien und enthronte alte Megastars wie Madonna, Mariah Carey und die Boyband. Auch vier New Yorkerinnen die gerne Schuhe shoppten und den Sextalk fortsetzten tauchten plötzlich auf, Harry Potter wurde zum meistverkauftesten Buch, der Fantasyboom startete und die Teens ukd Twens flüchteten in eine Welt voller Vampire, Hobbits und Piraten statt sich mit realen Problemen auseinanderzusetzen. Das digitale Zeitalter erreichte seinen votläufigen Höhepunkt als Wikipedia, Facebook und Youtube auf den Menschen losgelassen wurden und sich die Welt zunehmend vernetztw. Der Einfluss der afroamerikanischen Kultur auf die gesamte Welt überraschte viele rassistische weisse Hinterwäldler, während die Blackmusic alle anderen Stilrichtungen wie eine Dampfwalze zermahlmte . Nur etwas später stürtzen die Twintower ein und machten Roland Emmerichs Alpträume wahr. Ein hollywoodartiger und actionmäßiger Flugzeugangriff hält die Welt in Atem, der diesmal bittere Realität ist. Enya wird gespielt, während Feuerwehrmänner zu Nationalhelden befördert werden und uns der Ground Zero offenbart wie verwundbar die USA ist. Jeder weiss wo er war als ea geschah, doch die Welt drehte sich trotz dieses Traumas munter weiter. Das Ozonloch wurde größer, die Erde wärmer, die Casting- und Realityshows lösten das Familienfernsehen ab und katapultierten uns in eine neue Dimension. Celebrities wurden verfolgt und präsentierten paradoxerweise ihr intimstes Privates in MTV-Reality-Formaten. Musikrichtungen und Musikfernsehen lösten sich auf, Emos erschienen, Charts spielten keine Rolle mehr. Hip Hop ging mit Usher den Pakt mit der Elektromusik ein. Weisser Rapper, schwarzer Golfspieler. Beschissener US-Präsident. Bundeskanzlerin kommt. Groko bis zum erbrechen. Vielen träumen von Jamaika. Die Spaßgesellschaft hat ihren Höhepunkt mit Stefan Raab und Ballermann längst überschritten. Nobodies werden zu somebodies. Famous for no reason und 15 minutes of shame. Während Amy Winehouse sich mit Michael Jackson vor unseren Augen zugrunde richtete und die USA wieder Krieg spielten, lösten Klingeltöne und Castingmusik alles Vorherige ab. Rock is dead. MTV ist Geschichte, die letzten Atemzüge von Wetten Dass, Schlecker und Quelle, Talkshows, Gameshows. Nur noch Dieter und Jauch beim Zappen. Das Jahrzehnt endet mit einem Paukenschlag. Osama lebt noch. Obama kommt. Heidi Klum nervt und die Weltwirtschaft kracht zusammen, während Griechenland die europäische Union spaltet. Die Blackcommunity geht den Pakt mit dem Teufel ein und beendeten ihren Siegeszug im selben Jahr in dem Jackson stirbt und Obama Präsident wird. Illuminatidiskussionen und der Beginn der Verschwörungstheoretiker bahnt sich an. David Guetta zerstört die Musik, indem alle auf den Elektrowahn aufspringen. Eine kleine Frau, etwas gaga rüttelt an Madonnas Thron.

Das alles habe ich vor meinem 30 Lebensjahr alles miterlebt und all dies hat mich nachhaltig geprägt, da es in meinen Teens und Twens sowie in meiner Kindheit stattfand. Ich müsste demnach eigentlich Millenial sein, also zur Generation Y gehören. Personen die dieser Generation angehören sind laut Definition zwischen 1980 und 1995 geboren. Davor gab es die Generation X, also all diejenigen die zwischen 1965 und 1979 geboren sind. Soweit sogut.

Aber moment? Wieso hasse ich dann die Millenials und alles wofür sie stehen und woran sie glauben… Wieso kann ich nichts mit Computern, Sozialmedia und dem Hipstertrend anfangen? Wieso suckte mich meine eigene Generation so an, dass ich fast kotzend zur Schule lief. Wie konnte es sein?

Jahrelang glaubte ich und war fest davon überzeugt, dass es daran liegt, dass ich Teil der Generation X bin. Ich hörte mehr Grunge und mich bewegte immer mehr das was die zwischen 1965 bis 1979 geborene n sagten. Alle meine Freunde waren zwischen 1970 und 1981 geboren, bis auf Ausnahmen. Wieso kam ich mit denen die in der 70ern geboren waren besser klar. Ganz einfach. Ich war einer der Generation X. Und es ist sogar richtig, denn 0 bis

Trauer um einen der Post-it-Erfinder …. Spencer Silver am 14.05.2021 verstorben

Was wären wir nur ohne diese kleinen kanarienvogelgelben Zettel, die fest genug kleben und gleichzeitig leicht genug kleben, um sie ohne Spuren wieder zu beseitigen? Die Post-its.

Durch den Fim „Romy und Michelle“ habe ich mich eingehend mit ihnen beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese gelben Wunder eine der besten Erfindungen der letzten 50 Jahre ist. Jetzt ist einer der beiden Erfinder verstorben. Spencer Silver starb bereits am 14.05.2021, was mich sehr traurig stimmte. Er hatte den legendären Klebstoff in den 70er Jahren entwickelt. Sein Kollege Arthur Fry, der wie Silver für die 3M Cooperation tätig war, erfand das passende Produkt für den Klebstoff. Die Post-its.

Obwohl sie in jedem Büro dieser Welt, in jeder Bibliotheken, in jedem Haushalt oder in allen Bildungsanstalten vorzufinden und nicht wegzudenken sind, kennen nur die Wenigsten die interessante Geschichte, die sich hinter der Post-its-Erfolgsstory tatsächlich verbirgt. Grund genug sie einmal darzulegen.

Hier eine grobe Zusammenfassung. Es sind die wilden 1970er. Kreativität, Innovation und Veränderung liegen in der Luft. Der Chemiker Spencer Silver geht wie immee mit demselben Ziel in sein Labor. Er will den stärksten Kleber der Welt kreieren. Verschiedene chemische Zusammensetzungen und Rezepturen probiert er aus. Eines Nachts geht bei einem der Experimente etwas schief und durch diesen glücklichen Zufall entdeckt Silver einen speziellen Kleber. Er stellte fest, dass der entwickelte Kleber, einerseits stark genug ist um zwei Objekte aneinander festzukleben und gleichzeitig leicht genug ist, um die Objekte wieder problemlos voneinander zu lösen. Zunächst war er enttäuscht, da er keine Verwendung dafür sah. Als er seinem Kollegen Arthur Fry (ebenfalls aus Minesota stammend) davon berichtete, kam dieser auf die Idee, dass man nur etwas Sinnvolles finden müsste, für das man den Kleber verwenden konnte. Dies stellte sich jedoch als ein großes Problem heraus, da beiden nichts einfiel, wofür man einen solchen Kleber gebrauchen könnte.

Mehrere Monate vergingen und ihnen fiel nichts ein. Der Durchbruch kam, als Fry in die Kirche marschierete, um Gott zu feiern und ihn um Hilfe bei der Durchsetzung seines genialen Klebers zu helfen. Er sang damals in einem Kirchenchor. Er nahm das Gesangsbuch und ihn nervte es ständig umblättern zu müssen und dabei den jeweiligen Song erneut im Buch zu suchen. Plötzlich ging ihm ein Licht auf. Es wäre leichter denselben Song nochmal im Kirchengesangsbuch zu finden, wenn man ein kleines Papier hätte, welches kleben würde und was man danach wieder problemlos entfernen könnte. Ja. Das war es. Der Kleber könnte dafür primar in Frage kommen. Schnell rannte er heim und designte die Post-its. Es dauerte noch Jahre das Produkt gemeinsam mit Silver auf den Markt zu bringen. Doch vor allem die Überzeugung Frys von den Post-its und seine Hartnäckigkeit brachteb den Durchbruch. Arthur Fry gilt dadurch als der eigentliche Erfinder, da Spencer Silver lediglich den Kleber entwickelt hatte. Frys Idee den Kleber für Papier zu gebrauchen, welches einen Zweck erfüllt und den Alltag erleichert, war einfach nir genial. In den 1980ern kamen die Post-its auf den Markt und auch in Europa verkauft. Seit den 1990ern kann man sich eine Welt ohne Post-its kaum mehr vorstellen.

Die Ursprungsversion der allerersten Post-its kennt jeder. Quadratisch, praktisch, gut und in der Farbe kanarienvogelgelb. Später wurden sie in allen erdenklichen Farben und Formen kreiert. Klein und länglich. In Neofarben. Rund, als Pfeilform, Raute, Dreiecke usw. Und immer mit dabei: der Wunderkleber. Eine Kleinigkeit, die das Leben ein bisschen bunter und leichter macht und die seine Erfinder zu Multimillionären machte. Sogar Kunstwerke oder Protestaktionen wurden durch die Unterstützung der Post-its geführt.

Ich selbst bin als Schreibratte ein Riesenfan dieser gelben Zettelchen. Immer wenn ich sie irgendwo bei Kodi oder Tedi im Angebot sehe, greife ich zu. Mein Schreibtisch ist voll davon. Im Studium haben sie mir dabei geholfen relevante Textstellen schnell wieder zu finden. Beim Abitur haben sie mir das Lernen erleichtert. Bei einem typischen Brainstorming kann man sie hervorragend einsetzen und um sich wichtige Termine usw. einfach an den Kühlschrank zu pappen. Beim Abziehen hinterlassen sie keinerlei Rückstände, weder an Büchern, noch an Kühlschränken, an Tischen oder Tafeln. Genial oder? Ich nutze sie in allen Farben und Formen. Überwiegend nutze ich Post-its als Lesezeichen, um wichtige Textstellen schnell wiederzufinden oder um mir wichtige Notizen aufzuschreiben. Vor allem sind sie mir auch beim Abfassen meiner Bücher hilfreich. Immer habe ich sie in meiner Tasche, um mir wichtige Ideen zu notieren. Sie gehören beim Schreiben immer dazu.

Danke Arthur Fry und Spencer Silver.

RIP Spencer Silver.

Matt aus 30 über Nacht – Noch ein Film mit einem einzigen authentischen Charakter

Jeder Mensch auf dieser Welt hat davon als Kind geträumt. Endlich erwachsen sein. Geld verdienen, eigene Wohnung, keine nervigen Eltern und auf Partys gehen. Leider träumen viele Menschen auch davon zurück zu reisen und Fehler, die man in der Vergangenheit gemacht hat wieder Rückgängig zu machen. Beides geschieht im Film 30 über Nacht, einer der besten RomComs der letzten 20 Jahre. Wie das funktioniert wird kurz erklärt.

Wie bei Romy und Michelle ist es genau 1987. Jenna Rink und ihr bester Freund Matt sind gerade 13 Jahre alt und best friends. Während der etwas übergewichtige Musikfreak Matt, der auf New Order und Simple Minds steht, total happy mit seinem Leben ist, ist es seine beste Freundin Jenna nicht. Sie leidet an der Junior-Highschool, weil sie unbedingt einer hippen Clique angehören will. Doch dafür ist sie viel zu uncool. Vor allem Matt, der von der Clique bösartig Biber genannt wird, scheint Jenna im Wege dabei zu stehen in den illustren Kreis der Clique aufgenommen zu werden. Die Anführerin der Clique namens Lucy, genannt TomTom, will zu Jennas 13. Geburtstag kommen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ihnen eine Hausaufgabe fertig schreibt. Die Mädels lesen alle die Modezeitschrift Sparkle und sind allesamt Madonna- und Rick- Springfield-Fans, eine Welt mit der Matt nicht wirklich etwas anfangen kann. Auf der Party herrscht Flaute, da will die Clique Jenna einen Streich spielen. Sie locken sie in einen Schrank und sagen ihr, dass ihr Angebeteter Chris gleich zu ihr kommen würde, um sie zu küssen. Doch sie gehen alle weg und stehlen nur die Hausaufgabe. Jenna wartet auf ihn und als Matt die Tür öffnet, um den Sachverhalt aufzuklären, glaubt sie er sei schuld an dem Verschwinden der Clique. Jenna sperrt sich im Schrank ein und wünscht sich 30, sexy und erfolgreich zu sein. Dabei fällt Wunschstaub auf ihren Kopf, der von Matts selbstgebasteltem Puppenhaus auf ihr Haupt fällt.

Der Staub lässt Jenna Rinks Wunsch tatsächlich wahr werden, denn als sie erwacht findet sie sich 30jährig, sexy und in einer Designerwohnung in Manhatten wieder. Sie glaubt zu träumen, doch alles scheint real zu sein. Sie ist überfordert mit der Technik (Mobiltefone, Laptops) und der Mode der 2000er Jahre. Schließlich ist sie im Jahr 2004 gelandet. Sie bemerkt, dass sie in einer Zeitschriftenagentur arbeitet, will alles aufklären. Als sie ihre Eltern anruft, sind diese im Urlaub, also lässt sie sich Matts Nummer und Adresse geben. Sie rennt zu ihm, muss feststellen, dass er überrascht ist sie überhaupt zu sehen. Als er ihr erklärt, dass er und sie seit ihrem 13. Geburtstag keinen Kontakt mehr haben und ihr Traum Mitglied bei der In-Clique geworden zu sein, wahr wurde, ist sie erschlagen. Überhaupt scheinen alle ihre Wünsche in Erfüllung gegangen zu sein, da sie mit Chris auf dem Abschlussball war und sie tatsächlich 30, sexy und erfolgreich ist. Jenna glaubt sie habe die 17 Jahre irgendwie übersprungen oder leidet an vorrübergehendem Gedächtnisschwund. Sie verlässt Matt und genießt das Leben, dass sie sich so sehr wünschte.

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