9.30Uh.
Wind schlägt die Tropfen an die Fensterscheibe bei 8 Grad mit 30km.

Wolken zusammengedrückt. Keinen Bock sich zu verziehen.

12.45 Uhr. Wolken haben den Kampf gegen den Wind verloren. Alles blau.

Der hellste Stern am Horizont wirft Strahlen in mein Blass.

Wärme. Jacke aus.

Rückweg nach Hause. Keine Blüte. Stattdessen Laub.

Fensterblick 18.56 Uhr. Weisse Körner tanzen auf den Dachziegeln.

Zeugnisse von Zeus Zorn? Petrus? Nur wers glaubt?

Klimawandel oder Laune der Natur?

Heizung von 2 auf 4 stellen. Ausicht auf Wärme bei 0%.

Die Körner zerschmelzen auf dem warmen Asphalt.

Wärme meine Pfoten an dem Kakaogebräu, während die Tanne vor meinem Fenster hin- und herflattert und seine Äste in den Nachbargärten verteilt.

Auch das geht vorbei.

Die Farben Gelb, Orange, Lilaä spannen einen Bogen von Hausnummer 189 bis zur Nebenstraße.

Schon 22Uhr. Wuhhh. Türen knallen zu.

Der Wind bereitet sich darauf vor die halbe Nacht durchzusausen.

Schließe die Augen. Die Melodie der wackelnden Jalousien wiegt mich in den Schlaf.