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Monat: November 2023

Die Gen Z: Eine Generation voller Judenhass und Antisemitismus? – Der Versuch einer kritischen Einordnung –

Die Gen Z und ihre Wokeness haben an vielen Stellen versagt und sind mit vielen ihren Forderungen bis jetzt kläglich gescheitert. Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr kritisch mit der Gen Z und der Art und Weise, wie sie ihre Forderungen durchsetzen wollen, nicht einverstanden bin. Ob es um Umwelt, das Gendern, die Wokeness oder die Forderung nach dem Diversität im Kino. Den Cringe, den sie mittlerweile fahren, kann man kaum mehr in Worte fassen.

Doch während die Gen Xer, die Millenials und vor allem die Boomer, sich mit dem Holocaust und der Verantwortung gegen Antisemitismus wachsam zu sein, sehr bewusst waren, hat man das Gefühl, dass sie Gen Z wieder empfänglich für Antisemitismus geworden ist und auch blind für diese Missstände.

Tendiert diese Generation mehr als die vorherigen wieder den Antisemitismus als solchen nicht zu identifizieren und ihn dadurch wieder salonfähig zu machen?

Auslöser dieser Fragen ist bei mir der Post von Greta von Thunberg gewesen, den sie vor einigen Wochen getätigt hat und der sehr kontrovers war. Auch die Demonstrationen in denen verstärkt die Gen Z teilnimmt, haben mich aufhorchen lassen und mir diese Fragen in den Kopf geballert. Sie laufen durch Unis und greifen Juden an. Sie posten FreePalestine oder demonstrieren aktiv mit. Sie wettern gegen Juden und sagen, dass das was sie tun, nicht antisemitisch ist. Frage: Haben wir es hier mit einer Generation von latenten Antisemiten zu tun?

Meine Antwort lautet JEIN. Zunächst können nicht alle über einen Kamm geschert werden (auch wenn ich sehe, dass gefühlt fast 75% der Gen Z auf Palästina-Seite ist). Zweitens stehen auch viele aus der Gen Z mit Israel, auch wenn man sie medial nicht sieht und sie nicht diese Masse einnehmen. Drittens: Die meisten Gen Zter tun das was sie oftmals machen. Sie agieren und reden von Dingen, von denen sie gar keine Ahnung haben und wollen mit den erwachsenen mitreden. Man muss bedenken, dass diese Generation viele Informationen nicht mehr aus der Schule, sondern aus social media oder irgendwelchen Anführern von Bewegungen (Greta) oder ihrer eigenen Clique hat. Schließlich haben sie unter Covid und durch die Demonstrationen von FridaysForFuture viel Lernstoff verpasst und haben nur durch Reden mit sich selbst und durch das Internet versucht sich zu schulen. Sie haben definitiv eine „Wissenslücke“ und laufen herum und geben „Halbwahrheiten“ von sich. Es wird viel nachgeplappert und so kam es bei Konfrontationen mit Demonstranten auch dazu, dass Reporter aufgedeckt haben, dass die meisten rein gar nichts über den Nahost-Konflikt wissen und trotzdem eine Meinung dazu haben. Das ist merkwürdig. Da favorisiere ich doch lieber die „Ich habe keine Meinung dazu, weil ich mich noch nicht so gut mit diesem Thema auskenne“-Gruppe.

Aber wieso plappern sie alles nach und laufen mit Plakaten herum, obwohl sie rein gar nichts über den nahost-Konflikt noch über die jüdische Geschichte wissen? Ganz einfach. Herdendenken. Sie wollen dazugehören und keine Außenseiter sein. Sie wollen weiter WOKE bleiben und zu dem „illustren Kreis“ der Topmodernen mit dem Durchblick für alle Belange der Zukunft sein. Sie können sich nicht erlauben und in den Schatten ziehen oder sich gegen die Woken an den Schulen und Unis stellen. Deshalb laufen sie wie Zombies und Mitläufer ohne eine eigene Meinung einfach mit. Einfach, um dazuzugehören und nicht alleine zu stehen.

Dasselbe Phänomen war auch schon bei den Umweltthemen und dem Gendern in der Sprache zu sehen. Wer in nur einem einzigen Aspekt und zwar unabhängig davon, wie er sonst drauf ist, da nicht mit den Woken geht (u.a. bei Bodypositivity), der war sofort ein Verräter und ein unmoderner zurückgebliebener und bekloppter Spießer.

Die Angst als Spießer zu gelten, als nicht hipp und auch die Angst ausgeschlossen zu werden, machen die Gen Zter an Unis und an den schulen stumm. Sie trauen sich nicht mehr ihre Stimme zu erheben, wenn ihre eigene Generation etwas falsch macht, weil sie Angst vor der Verdammung haben. Und so wächst nun auch der Antisemitismus, weil niemand die Hauptakteure auch den „blinden Fleck“ in ihrer Weltverbesserer-Philosophie hinweisen möchte.

BlackLiveMatters, PalestineMatters aber JewishLive never matters? Purer Antisemitismus. Den Attackierten als den Aggressor zu bezeichnen. Purer Antisemitismus. Menschen, die mit Israel stehen zu bashen (Beispiel Amy Shumer). Purer Antisemitismus. Israels regierung mit Juden und mit allen Israelis gleichzusetzen. Purer Antisemitismus. FreePalestine und „Form the river to the sea…“ zu schreien. Purer Antisemitismus. Flaggen verbrennen, auf Bilder von Juden einzuschlagen, Poster von vermissten Opfern abzureißen usw. Purer Antisemitismus.

Wie sich das bislang auswirkt? Juden können nicht mehr über den Campus laufen, werden verprügelt und sind in den Augen der Gen Z „vogelfrei“, d.h. man darf sie offiziell fertigmachen. Sie wissen nichts über den Holocaust, nichts über jüdische Geschichte und nichts über die Zeit des Nationalsozialismus. Sonst würden sie so nicht agieren. Ich kann nur sagen, dass diese Art des sehr offenen Judenhasses, den Generationen X und Millenials in der Form fremd ist. Das wirkt auf die meisten dieser Generationen sehr befremdlich und abstoßend, wie die Gen Zter agieren.

Wenn die informiert wären, wüssten sie, wieso der Staat Israel gegründet wurde. Sie wüssten wie es angefangen hatte im Dritten Reich, nämlich so ähnlich wie jetzt (Poster abreißen, Juden verbannen usw.). Sie wüssten auch, dass das jüdische Volk mehrmals vom Heimatort Knaan, Judäa usw. verjagt wurde und sie nur 2000 Jahre in Europa waren, weil sie keinen Staat hatten.

Gruppendruck, Zeitgeist und auch Desinformationen sind die Gründe, wieso diese Generation Z auf die Palästina-Falle reinfällt. Da kann man nur noch mit Bildung dagegen halten und hoffen, dass sie erwachen.  

Es ist ein Missstand auf den ich aufmerksam machen will. Im Netz, im Blog und bald auch auf Youtube im Channel. Bis dahin … bleibt sauber und lasst euch nicht durch fakeNews und Idioten wie Greta ins Boxhorn jagen.

Terrorangriffe auf Israel Teil 1

Germany stands with israel – But the antisemitism is rising

Es ist rund ein Monat her, dass die hinterhältigen Terrorangriffe auf Israel durch die Hamas erfolgt sind. Seitdem hat für die Welt, aber vor allem für alle Betroffenen (Palästinenser, Israelis) und für die gesamte jüdische Community eine neue Zeitrechnung angefangen. Lange habe ich gebracht, um diesen Artikel zu schreiben, da ich emotional sehr eingespannt war.

Rückblick und Protokoll

Es ist der 7. Oktober 2023. Nie im Leben hätte ich so einen Angriff der Hamas auf Israel kommen sehen. Als wären der Krieg in der Ukraine und der ganze Kulturkampf usw. nicht genug, dachte ich. Bereits bei diesen Sachen war ich emotional und psychisch sehr betroffen, da ich aus dem Nachbarland Polen stamme.

Doch der neue Wahnsinn, hat mich noch mehr mitgenommen und so verbrachte ich den halben Samstag und Sonntag nach den Angriffen vor dem Fernseher, weil ich einfach unter Schock stand und das alles zu surreal für mich war. Ich saugte diese Bilder in mich auf, wie damals die Bilder nach den Anschlägen auf das World Trade Center. (Anmerk.a.d.R.: Ich möchte die beiden Ereignisse nicht gleichsetzen oder vergleichen). Uns wurden harte Bilder von verschleppten Geiseln und von weinenden Müttern, die um ihre wehrlosen Kinder bangen präsentiert. Das Wochenende war eine nervliche Zerreißprobe.

Viele Fragen rannten wild durch meinem: Wie geht es weiter? Wieviel müssen die Kinder Israels noch ertragen? War alles, was den Juden im 20. Jahrhundert passiert ist, nicht schlimm genug? Wieso musste das Land, in dem Juden ihren EINZIGEN Zufluchtsort haben, um ihre Religion, ihre Kultur und ihre Freude ausleben zu können, so hinterhältig angegriffen werden? Die ganze Hoffnung, die Annäherungen an die arabische Welt und auch die Zweistaatenlösung sind mit einem mal in 1000000 Teile zerbrochen. Können wir das alles wieder zusammenflicken und lösen? Es wirkt immer unmöglicher…

Natürlich war man sehr glücklich als man von den vielen #istandwithisrael-Bekundungen und den Kundgebungen gehört hat. Wichtige Politiker und bekannte Persönlichkeiten, vor allem die aus der jewish community (Menschen, die die jüdische Religion ausleben oder einen jüdischen Background haben), haben sich in social media usw. ihre Bekundungen gepostet (u.a. Susann Sideropoulus, Ruth Moschner). Selbstverständlich auch viele christliche, muslimische und atheistische Prominente und Mitbürger, die einfach mit Israel stehen. Es war herzzerreißend und hat mir sehr viel Kraft gegeben. L

„Free Palestine Proteste“ und “From the river to the sea”-Plakate

Nur 48 Stunden später. Die Bilder haben sich geändert. Brennende Flaggen von Israel, Menschen, die die Flagge symbolisch aufessen und aggressive Demonstranten, die lauthals schreien „Free Palastine“. Neben den arabisch- und türkisch-stämmigen Teilnehmern, sieht man immer mehr christlich-europäische Menschen dazwischen. Nicht nur die zu erwartenden jungen muslimischen Männern, sondern auch Frauen mit Kopftüchern, Gen Zter und extreme Linke. Es war schon immer bekannt, dass es im linken Lager auch einen hohen Anteil an Pro-Palestine und Anti-Israel-Befürwortern gibt. Dann der Schock. Viele der Demonstranten sind eindeutig der „Wokeness-Bewegung“ oder dem LGBTQ-Spektrum zuzuordnen. Noch mehr Fragen in meinem Kopf. Absoluter Schockzustand.

Ich fing sofort an alles zu analysieren, um es für mich persönlich einzuordnen. Zunächst einmal hatte ich den Eindruck, dass die Gen Zter das taten wofür sie unter anderem bekannt sind „Sie wissen nicht was sie tun!“. Anschließend dachte ich, dass ein Großteil der linken Demonstranten einfach nur „Hasser des Westens“ oder Menschen sind, die einfach nur ihre allgemeine Wut und die damit verbundenen Aggressionen ausleben wollen. Das ist schon extremer Wahnsinn.

Man kann es auch anders zusammenfassen: Der muslimische Hass auf den Westen (USA, Israel) und die der Linken, ist der gemeinsame Nenner, der hier zusammenkommt.

Zurück zu den Demos: Ich sehe wie Menschen mit Transparenten rennen. Sie schreien und verbrennen Flaggen. Wir wissen alle, dass die Verbrennung einer Flagge symbolisch für die Auslöschung und Vernichtung des jeweiligen Landes steht. Hat irgendjemand die Palästina-Flagge verbrannt auf den Pro-Israel Demos? Nein, dies war nicht der Fall. Ich sehe es und denke „Was wollt ihr?“ Ich sehe „Free Palestine-Flaggen“ und frage mich „Befreiung wovon?“. Vom westlichen Lebensstil? Befreiung von den Juden?

Wir alle wissen, was hinter den beiden Statements „Free Palestine“ und „From the river to the sea, palestine will be free!“ wirklich steht. Dahinter steht, dass Israel weg soll und zwischen dem Meer und dem Jordan Palestina sein sein. Allein Palästina zu befreien?

Wiedersprüche in den Meinungen (vor allem, der der Demonstranten)

1. Die Woke-People, die Frauenrechtlerinnen oder die LGBTQs sehen den Wiederspruch zwischen ihrem Einsatz für Palästina und ihrer freiheitsliebenden Weltanschauung und Lebenseinstellung nicht. Einige der modernen Demonstranten, würden alleine wegen ihrer Outfits nicht lange in den arabischen Ländern über die Straßen laufen können. Sie wären mit ihren Ansichten und dem Äußeren schneller vom Fenster als sie gucken könnten.

2. Der zweite Wiederspruch ist, der der Muslime, die von der Demokratie Gebrauch machen und sich auf diese berufen, um die Demonstrationen zu legitimieren. Sie demonstrieren in einem demokratischen Land für eine Welt, die undemokratisch ist und in der sie nicht frei demonstrieren könnten.

3. Zuletzt wiedersprechen sich Juden aus dem konservativen Spektrum (u.a. Ben Shapiro), die sich gegen die LGBTQ-Bewegung und Woke stellen, aber Pro-Israel sind. Also sind sie jetzt für das einzige Land im Nahenosten, das die westlichen Werte vertritt und in dem die LGBTQ und Moderne angekommen ist. Das bedeutet, dass konservative Amerikaner oder Europäer, den Wiederspruch nicht erkennen, dass sie in der Moderne leben, aber rückwärtsgewandt sein wollen und dann das modernste Land des Nahen Ostens supporten, damit dieses dann irgendwann auch wieder rückwärtsgewandt sein soll? Sie kritisieren die Rückwärtsgewandtheit der Araber und wollen selbst in die 1950er Jahre zurück? Also wollen sie quasi nur ein bisschen zurück und Israel soll auch nur 3 Schritte und nicht 6 Schritte zurück? Mehr als paradox.

4. Noch stranger sind vereinzelte (meist linke bzw. intellektuelle) Juden in Amerika, die sich komplett auf die Seite Palästinas stellen und man sich nur denkt „Was ist jetzt los?“. Haben die Privilegien Einiger sowie ihre Distanz zum Nahostkonflikt, sie blind für Antisemitismus gemacht? Einige Juden sind sogar Vertreter der Apartheid-Staatsverschwörungstheorie. Diese Juden werden häufig auf den Portalen der Linken aus den USA gezeigt, um zu demonstrieren, dass ihre Vorgehensweise (Demos, Hass auf Israel) akzeptabel und legitimierbar ist.

Das alles hat dazu geführt, dass ich zu folgender Konklusion gekommen bin: Wer progressiv, modern oder Woke oder für die LGBTQ und die Moderne ist, der muss nach logischem Denken automatisch mit Israel sein. Umgekehrt natürlich: Wer gegen LGBTQ, Woke und die Moderne ist, der müsste in logischer Konsequenz die arabische Welt gutheißen, in der es konservativ zugeht. Daher passen einige Personen meiner Ansicht nach rein gar nicht in das Bild oder für das, für das sie demonstrieren.

Doch die extremen Linken folgen immer dem Credo, in dem sie sich ohne zu reflektieren komplett und ohne Kompromisse auf die Seite der „Schwachen“ stellen und zu jenen, die weniger „Macht“ haben. Das alles passt hervorragend zu der Woke-Bewegung, die von den meistens Linken (vor allem Gen Ztern) propagiert wird und bedingt durch diese Bewegung alles auf den Kopf gestellt wird und es hip geworden ist, auf den „alten weißen Mann“ einzuschlagen. Racsim in reverse ist dort gang und gebe. Auf dem moralischen Auge und ihrem ach so stark propagierten Gerechtigkeitssinn, scheinen die Linken momentan BLIND zu sein. Sie übersehen, dass auch alte und sogar reiche Weiße diskriminiert werden können. Und sie leugnen geradezu den Antisemitismus bzw. erkennen ihn nicht, wenn er kerzengerade vor ihnen steht.

Mit Logik und Vernunft hat das, was man momentan in der Welt sieht nichts mehr zu tun. Einsatz für Zivilisten ist vollkommen notwendig, aber das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, zu behaupten die Israelis wollen einen Genozid an den Kindern in Palästina verüben und diese Verschwörung vom Apartheid-Staat? Das alles ist doch die Verkehrung der Realität, womit wir zum nächsten Punkt kommen. Ich fasse die drei dominierenden Meinungsbilder zusammen und kommentiere sie gegen.

Tob e continue…

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