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Monat: Januar 2023

„Bye Bye 2022 – Hello 2023!“

Doch nun zu mir! Was war mit mir im letzten Jahr?

Es ist viel passiert und gleichzeitig ist alles beim Alten geblieben. Dazu hatte ich ein interessantes Zitat im Web entdeckt „Wie kann es sein, dass sich von Tag zu Tag kaum was verändert. Doch wenn man zurückblickt ist alles anders!“ Woow. Das macht nachdenklich.

 

Ich möchte niederschrieben, was alles in meinem Leben im Jahr 2022 geschehen ist.

Meine Tochter

Zunächst einmal das Wichtigste vorweg. Meine Tochter gedeiht prächtig, was mich am glücklichsten macht. Sie spricht mehr und besser, ist ruhiger, kann selbstständiger spielen und andere Sachen machen (kreative Sachen). Wir sind ein richtiges Team geworden. Sie fängt auch an zu singen und hat Interesse an Instrumenten und an V-Tech-Lernspielen noch mehr als vorher. Doch ich möchte nicht zu viel öffentlich über meine Tochter schreiben und höre auf. Sie ist gesund, sie ist happy und sie ist wohlauf. J

Arbeit

Ich habe eine feste Arbeitsstelle angenommen und arbeite im Kundenservice für eine Bank. Anfangs war es schwer, doch nun ist es schon Routine und macht sehr viel Spaß. Das Projekt ist sehr „lebendig“ und anspruchsvoll, da das Themenspektrum sehr vielschichtig ist und es andauernd Neuerungen gibt. Die Kollegen und Mitarbeiter sind sehr lieb und die Kommunikation ist immer auf Augenhöhe und wertschätzend. Es bietet gute Vorteile als Mama auch arbeiten zu gehen. Zum einen eine gute Tagestruktur, dann das Gefühl etwas Gutes vollbracht zu haben und das man unter Menschen in der Realität ist und nicht mehr in der eignen Bubble lebt, was zunehmend zum Problem wird in dieser Gesellschaft. Bereits mehrfach konnte ich an Müttern, die jahrelang nur zuhause die Kinder betreuen ablesen, dass sie jeglichen Bezug zur Realität verloren haben und, dass ihre kognitiven und sozialen Kompetenzen eingerostet sind.

Schreiben 

Ich habe erneut an der NaNoWriMo-Challenge teilgenommen, auch wenn ich es beinahe aus Zeitmangel nicht geschafft hätte. Ich habe nicht offiziell teilgenommen, sondern nur privat für mich, da ich keine Zeit hatte das Projekt vorzubereiten (Inhaltsangabe usw.). Mein persönlichen Ziele, d.h. unter extremem Zeitdruck 50.000 Wörter zu verfassen und bei einem bestimmten Buchprojekt (Dancing For JFK) weiterzukommen, konnte ich in der allerletzten Sekunde erreichen. Wie im letzten Jahr hat die Quantität erneut über der Qualität gelegen. Doch das spielt keine Rolle, da alle Seiten und jedes einzelne Zeichen, das ich geschrieben habe, ein Schritt weiter auf dem Weg ist, das Projekt irgendwann einmal abzuschließen.

Ich verfolge das Hobby Schreiben immer noch weiter, jedoch in einem sehr kleinen Rahmen, da die Zeitfenster die ich nutzen kann, immer sehr begrenzt sind. Mir macht es noch Spaß und ich bleibe am Ball. J

Hobbys und Freizeit

Es gab ungefähr genauso viel Freizeit wie das Jahr zuvor (also fast gar keine), auch wenn meine Tochter größer ist. Wir verbringen die Freizeit meistens gemeinsam und es bleibt wenig Zeit für mich alleine. Ich konnte meinen besten Hobbys Stricken, Lesen und Schwimmen, nicht nachkommen. (Ich bin froh, wenn ich dreimal die Woche duschen kann) J Jedoch habe ich das Hobby You-Tube für mich entdeckt und sehe oder höre mir (z.B. unterwegs zur Arbeit) regelmäßig Kurzclips und Podcasts an.

Viele neue Lieblingschannels sind dazu gekommen (u.a. bin ich ein Riesenfan des Podcasts „Lanz und Precht“ geworden). In regelmäßigen Abständen verfolge ich die folgenden Channels, die ich meistens nachts oder auf dem Weg zur Arbeit höre. „Wohlstand für alle“, Creepypastapunch, Heart Breathings, Top-Thema, For Harriet, Russel Brand, Crazy Lab, Unbubble, What would you do?, Michael Wehrle, MoJo, Psychologie Im Alltag und viele andere.

CreepyPastaPunch bleibt weiter einer meiner Favoriten und ich muss sagen, dass ich Christoph als Mensch sehr mag. Sein Jahresrückblick und seine Themen flashen mich jedes mal. Enttäuscht haben mich im Jahr 2022 „Leeroy“ und „Der dunkle Parabelritter“. Beide versuchen nur noch zwanghaft viele Klicks zu bekommen. Daran kann ich eindeutig erkennen, dass falls ich jemals You-Tuber werden sollte, nie so enden möchte. Bei ihnen, die eindeutig ihren Lebensunterhalt damit verdienen, geht es nur noch um Sensationen und um Skandale. Provozieren und schockieren. Leeroy war früher echt ein Superkerl, der mega interessante Interviews geführt hat (z.B. mit Magersüchtigen, Schizophrenen und Hexen usw.). Doch seine neusten Formate finde ich geschmacklos und ich kann so etwas seelisch nicht gut vertragen, wenn zu extreme Menschen über etwas reden, was ich als kriminell oder zu krass einstufe. Von einigen Sendungen von Leeroy hatte ich im Anschluss sogar Alpträume und schaue es mir seither nicht mehr an (Kindsmissbrauch im Kloster und Sex mit Tieren). Ich bin zu sensibel für sowas und muss mich selbst schützen. L

Parabelritter macht nur noch einen auf cool. Er hat den Drachenlord ausgenutzt, um Klicks zu bekommen und nun macht er Reaktionen und Gegenreaktionen. Er kann selbst keine Kritik vertragen. Doch wer austeilt, muss auch einstecken können. Er wird immer sehr persönlich und alles ist auf Sensation und auf Klamauk ausgerichtet. Dabei gilt immer „Parabelritter hat immer Recht!“ So kommt es rüber. Dabei hatte er nicht wirklich immer Recht und sollte etwas runterkommen (u.a. im Hinblick auf das Buch von Precht oder seine Meinung zu den Protestlern der letzten Generation, die den Tod einer Fahrradfahrerin mitgetragen haben). Sein Erfolg scheint ihm zu Kopf gestiegen zu sein, hat man manchmal den Eindruck. Er war früher natürlicher und nicht so rechthaberisch. Ich finde er macht auch immer einen auf sexy und prangert andere Leute dafür an, dass sie attraktiv sind. Dabei muss er ständig seine Brusthaare a la Tom Selleck in die Kamera halten. Ich wusste nicht, dass er ein Glasauge hat. Tja, jetzt weiß ich’s. Zum Thema You-Tube muss ich noch einmal einen längeren Bericht verfassen. Also haltet euch fest.  

Ruhe und Journaling

Ich bin irgendwie zum Ende des Jahres hin sehr zur Ruhe gekommen und habe auch den Einklang in mir entdeckt. Ich habe auch eine Buddah-Figur hier, die mir Kraft gibt.

Auch eine Wesensveränderung konnte ich an mir feststellen. Vor allem das Journaling konnte dazu viel beitragen (Erstellen von To-Do-Listen, Organizer, Zeitmanagement, Planer, Strukturen usw.). Ich betreibe das Journaling seit Mitte 2022 intensiv und mich hat es ruhiger gemacht. Dabei haben mir auch viele You-Tube-Channels helfen können, durch deren Tipps für die Planungen ich profitieren konnte.

 

Was ich mir für das neue Jahr 2023 vorgenommen habe?

Ich habe mir viel vorgenommen und möchte auch alles umsetzten.

Erstens – Renovierung und Declutter

Ich möchte das Wohnzimmer und das Zimmer meiner Tochter umdekorieren und neu gestalten. Da gibt es auch Einiges zu tun. Im Wohnzimmer soll eine Kompletterneuerung erfolgen (Streichen, neue Möbel, neue Bilderrahmen usw.). In Alicias Zimmer sollen bis August ihr neues Bett (mein altes muss verkauft werden) und eine coole neue Spieleecke rein. In der Küche müssen nur Kleinigkeiten geändert werden, ebenso im Bad und in der Diele (dafür muss ich nicht einmal etwas Neues kaufen).

Das schlimmste ist das Ausmisten im Kellers und Decluttering in der Wohnung. Das klingt auf den ersten Blick nach wenig Arbeit und einer schönen Aufgabe. Jedoch umfasst es bei mir einen sehr großen Bereich, da ich allgemein viel aufbewahrt habe (Lehrerkram usw.) und viel besitze (DVD’s, Bücher, Journals). Auch die Kleidung von meiner Tochter und mir müssen systematisch aussortiert werden. Das dies eine Mammutaufgabe bei so wenig Zeit ist, kann nur jemand verstehen, der viel Kram hat und diese Sachen mehrere Jahre aus Zeitmangel hat liegenlassen. Eine schöne Wohnung ist sehr wichtig, da das Chaos meiner Tochter und mir nicht gut tut und Ordnung und schönes Wohnen den Kopf befreien und glücklich machen.

Zweitens – Gesundheit und Gewicht

Wichtig ist mir im Hinblick auf das Thema Gesundheit vor allem fitter zu werden. Das heißt, ich möchte weiterhin auf Alkohol verzichten und mich besser ernähren (mehr Wasser trinken und weniger Fettiges essen). Dauerhaft möchte ich mehr Sport treiben und auch abnehmen (ich bin 1,59m und wiege 64kg). Insgesamt sollen 7 Kilo runter, was viel klingt. Jedoch ist bei mir als Mutter das meiste am Bauch gelagert und das muss definitiv weg (Traumgewicht 57kg). Den Sport muss ich erneut zuhause betreiben, da ich wegen Alicia nicht wirklich Outdoor machen kann, sondern alles zu Hause (Hanteltraining usw.) betreiben muss. Wir werden bei gutem Wetter in jedem Fall längere Strecken spazieren gehen.

Drittens – Meine Tochter

Meine Tochter soll sich von der Windel abgewöhnen und größere Schritte beim Sprechen machen, da sie sehr undeutlich spricht. Dazu muss ich noch mehr tun als vorher (z.B. noch mehr reden und spielen, Kurse, Logo, usw.). Sie soll ein neues Bett, ein Fahrrad und einen Roller bekommen. Das sind die wichtigsten Dinge.

Viertens – Hobbys

Ich weiß nicht, ob ich den Hobbys nachgehen kann und inwiefern. Mit dem Journaling mache ich weiter, da es mir dabei hilft meine Pläne gezielter zu verfolgen und den Alltag besser zu meistern. In meiner Firma gibt es eine Strickgruppe und ich hoffe, dass ich dort auch mal teilnehmen kann, um mich vom Mamastress zu erholen. Ich möchte meine Journals ordnen, meine Notebooks sortieren und alle meine Projekte auf Vordermann bringen (was zu Punkt 1 und Ordnung gehört), um den Hobbys irgendwann besser nachzugehen. Ich plane auch ein Mega-Journal für das Jahr 2024 eigenständig zu erstellen und Alicias Babyfotos aufzukleben.

Das wäre erst einmal alles.

Es war ein sehr schönes Jahr, auch wenn es Höhen und Tiefen gab.

Ich melde mich nach jedem Quartal und gebe ein Up-Date. J

Neues Jahr: Lebenszeichen und Update

Neues Jahr: Lebenszeichen und Update

Guten Morgen!!!

Erstens, ja ich lebe noch. Zweitens, ja es geht hier im Blog weiter (auch wenn nicht mehr so aktiv wie früher). Und drittens, würg . 2022! Was ein Jahr. Höhen und Tiefen.

Obwohl die meisten Menschen das Jahr 2022 verfluchen, war es für mich im Verhältnis zu 2020 und 2021, ein sehr schönes und seit August auch sehr ruhiges Jahr. Es ist so viel geschehen, seitdem ich das letzte Mal im Mai 2022 etwas geposted habe und nun werde ich euch alles kurz zusammenfassen. Grund für meine längere Blog-Schreibpause war, dass ich selbst eine Pause gebraucht habe, um den Kopf wieder frei zu haben. Außerdem habe ich angefangen zu arbeiten, wobei auch eine Schulung vorgenommen wurde und ich mich nach fast 3 Jahren Elternzeit wieder daran gewöhnen musste arbeiten zu gehen und nachmittags weiter meine Tochter zu betreuen (was auch Arbeit ist, wie jeder weiß). Busy Mom.

Wie war das Jahr 2022 allgemein?

Viele sind von uns gegangen, u.a. Queen Elizabeth, Sidney Portier, Taylor Hawkins, Ray Liotta, Jerry Lee Lewis, Irene Cara, Aaron Carter, Christine McVie, Kirsty Alley, Eva Maria Hagen und sogar kurz vor dem Jahreswechsel sind Pele, Vivianne Westwood und Papst Benedikt verstorben. Wer mich kennt, weiß, dass mich vor allem der Tod der beiden Britinnen Queen und Westwood sowie Eva-Maria Hagen mitgenommen haben. Doch auch Aaron Carter und Ray Liotta waren für mich als Todesmeldungen traumatisch, da ich Nick Carters Leben schon lange Online verfolge und Ray Liotta als Good Fella, einfach abgefeiert habe ohne Ende.

Krieg, Gasumlage, Energiesparen, eine neue Regierung, irgendwelche neuen Ticketmodelle, Klimaproteste, das Kippen der Corona-Bestimmungen….. Erneute Diskussionen über kulturelle Aneignung, Body Positivity und die gute alte Genderproblematik (Als gäbe es keine wichtigeren Themen!? Nun ja gesellschaftlich relevant sind sie trotzdem). Ich möchte in diesem Beitrag nicht auf das Weltgeschehen eingehen, da es ausarten und den Rahmen sprengen würde. Vielmehr möchte ich mitteilen, was mich von diesen gesellschaftlichen Themen am meisten bewegt hat, auch wenn ich auf viele Aspekte in Einzelberichten eingehen werde.

Mir persönlich sind aber die folgenden Themen aufgefallen, die sich in unserer Gesellschaft sehr stark verändert haben.

1. Der Narzissmus ist weniger geworden, doch das Aggressionspotential der Menschen im TV und im Netz ist extrem angestiegen.

Dies hat sich besonders in Hate-Kommentaren und im Bashing in social media (teilweise Mobbing) nierdergeschlagen.

2. Die Moralisierung und die Cancel Culture haben einen weiteren Höhepunkt verzeichnen können.

Das bedeutet, dass ein Kleinigkeit zum Anlass genommen wird, um eine Person öffentlich zu bashen, mit dem moralischen Zeigefinger auf sie zu deuten und das Image regelrecht zu zerstören.  

3. Die Kommunikationskompetenz der Menschen und das Verständnis für die freie Meinungsäußerung haben sich radikal zurück entwickelt.

Wir haben vernünftig und auf einer sachlichen Ebene miteinander zu diskutieren und einander genau zuzuhören. Dies ist auch an die beiden vorherigen Punkte geknüpft. Die Ursachen dafür liegen eindeutig in der starken Digitalisierung und in den negativen Folgen der Nutzung von social media begründet. 

Was mir in diesem Zusammenhang besonders negativ aufgestoßen war, war der Umstand, dass Diskussionen so ausgeufert sind in Talkrunden, das man meint wir wären im Jahr 10.000 BC. Zunächst wurden Meinungen a la Sarah Wagenknecht in TV-Talkrunden regelrecht vorgeführt und anschließend als Minderheitenmeinung dargestellt (u.a. die Meinung zu den Waffenlieferungen für die Ukraine). Dies wurde bewusst inszeniert, indem man Personen mit einer etwas radikaleren Meinung in Talkrunden eingeladen hatte und sie gegen circa 3 bis 6 Leute mit einer gegenteiligen Meinung antreten ließ.

Ein weiterer Höhepunkt des Wahnsinns war das Bashing eines Arztes namens Doc Felix im Netz auf der You-Tube-Sendung „ZDF Unbubble“  bzw. „ZDF – 13 Fragen!“. Ein Arzt wurde eingeladen, um seine Meinung zum Body Positivity Trend zu äußern, wobei er Fakten aufgezählt hat und lediglich gesagt hat, dass Fettleibigkeit gesundheitsschädlich ist. Schon wurde ihm von eienr Horde von Frauen das Label „dickenfeindlich“ auf die Stirn gedrückt und jedes Wort im Mund verdreht. Im Anschluss an die Ausstrahlung haben sich jedoch sehr viele auf seine Seite gestellt.  

Dies sind nur zwei exemplarische Beispiele, da es das ganze Jahr über vielerlei solcher Vorkommnisse gab.

Richard David Precht und Welzer hatten sich am Rande in Talkrunden im Kontext der Promotion für ihr Bestsellerbuch „Die Vierte Gewalt“ auch zu der Meinungsbildung durch solche Talkrunden durch die Medien kritisch geäußert. Paradoxerweise wurden sie ebenfalls Opfer solche verbaler Angriffe, bei der Journalisten sie in die Enge treiben wollten.  In ihrem  Buch prangern die Autoren Precht und Welzer an, dass sich sie Massenmedien bei politischen und gesellschaftlichen Themen schnell auf eine Seite schlagen und diese dann als die „richtige“ Meinung dargestellt wird. Dadurch würden die Menschen, die zu 50% eine andere als die propagierte Meinung haben, das Vertrauen in die Medien verlieren. Hmmm… Sie haben sowas von Recht.

Doch genau das ist es. Heutzutage ist es so, dass wenn jemand konstruktive Kritik gibt, er für das Äußern der Kritik niedergemacht wird (Siehe Precht und der Arzt Doc Felix). Dabei könnte die Gegenseite die Kritik auch annehmen und eventuell etwas überdenken oder optimieren. Die Journalisten könnten beispielsweise schauen, ob sie etwas an der Medienberichterstattung ändern könnten und die fülligen Frauen, könnten auf einen Arzt hören, anstatt sich die Statistiken nach belieben zurechtzubiegen. Stattdessen wird systematisch (teils absichtlich) missverstanden und es werden Vorwürfe vor den Kopf gestellt („Du bist dickenfeindlich und bodyshamst!“ oder „Sie sind Querdenker!“). Hä? Wo ist unsere sachliche Diskussion geblieben? Ein Einzelbericht ist dazu in Planung.

Im Kontext Medien, muss unbedingt auf Twitter und TikTok eingegangen werden, zwei social media Plattformen, die ich systematisch meide. Wieso ich sie meide? Da ist zu wenig social und interaction für mich persönlich. Twitter beispielsweise ist in meinen Augen einfach nur eine Seite auf der man einfach jeden Shit raushaut ohne nachzudenken. Sonst besteht dort keinerlei soziale Interaktion, sondern stattdessen wird dort gebasht ohne Ende in Kommentaren. (Da ich diese Plattform nicht nutze, beziehe ich meine Informationen überwiegend aus Youtube, wo diese Plattform häufig kritisiert wird, u.a. auch in den Podcasts „Lanz und Precht“ und „Creepypastapunch“). TikTok ist dasselbe nur in Bildern. Kurze Sequenzen und Bashcomments am laufenden Band. Content und Wahrheitsgehalt sind scheißegal. Klickzahlen zählen. (Auch hierzu ist ein Einzelbericht in Planung). Ich frage mich: Wieso sitzen Leute vor dem PC und müssen alles kommentieren und Leute bashen? Ist das Netz nur noch dazu da Dampf abzulassen, weil man keinen Bock auf Sex mit dem Ehepartner hat? Oder weil man nichts zu sagen hat und sich als Versager fühlt? Igitt. Schlimmer als in der 5. Klasse. Auch ich merke, wie aggressiv Leute grundlos auf FB geworden sind, da meine Bekannten und ich immer häufiger solchen Bashern begegnet sind. Ich schreibe über Sinead O’Connor, die ich by the way sehr gut seit den 90er Jahren kenne und ihre Karriere verfolge „Schade, dass sie psychisch erkrankt ist!“ Da kommt direkt 4 Sekunden später und zwar als ob jemand nur darauf gewartet hat der folgende Gegenkommentar „Wieso verbreitest du im Netz einen Hate und behauptest Sinead O’Connor sei psychisch krank?“. Ich antwortete „Ehmm, weil sie ein an einer manischen Depression leidet und bipolar ist und lange in einer psychiatrischen Klinik war und selbst sagt, sie sei psychisch erkrankt.“ Ich habe also wie der Arzt Fakten aufgezählt und wurde dafür direkt symbolisch auf dem Facebook-Scheiterhaufen verbrannt. Solche Ausmaße nimmt die verbale Aggressivität der Menschen an.

Das war es im Großen und Ganzen. Es folgt noch eine Fortsetzung zum Thema 2022, nämlich „Bye Bye 2022: Hello 2023“. Wann ich es schreibe, kann ich nicht sagen, da ich eine busy Mom bin.

Allen wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr 2023!!!

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