Die Beträge dieser Kategorie „Mandela Effekte“ drehen sich rund um das Thema „Mandela Effekt“, einem Phänomen, mit dem ich mich sehr viel beschäftige. In dieser Kategorie werden Beispiele von Mandela Effekten, Grundinformationen zu dem Thema sowie persönliche Erfahrungen mit dem Effekt veröffentlicht.
Für Unwissende vorab eine Kurz-Definition:
Der Mandela-Effekt steht für das Phänomen kollektiv falscher Erinnerungen von Fakten/Ereignissen. Namensgebender Auslöser war dabei Nelson Mandelas Tod im Jahr 2013: Viele Menschen glaubten sich mit Sicherheit bereits an dessen früheren Tod ca. 1980 zu erinnern. Felsenfest überzeugt davon waren viele, weil sie glaubten sich an News-sendungen und Zeitungsartikel anlässlich Mandelas Beerdigung erinnern zu können.
So beschrieben hunderte und tausende von Menschen Details wie die Farbe des Sarges, das Wetter und die Musik, die zu seiner Ehre gespielt worden sei. All das gab es jedoch nie. Vielmehr wurde der Aktivist nach seiner 17 jährigen Gefangenschaft der erste schwarze Präsident Südafrikas (bis 1999).
Das Spezielle am Phänomen Mandela-Effekt ist nämlich, dass sich nicht einzelne, sondern Tausende (ein Kollektiv) oder gar Zehntausende gleichermaßen falsch erinnern. Das gemeinschaftlich „Falsche“ Erinnern stärkt in Folge die Glaubwürdigkeit und damit den Wahrheitsanspruch des falschen Faktums.
Quelle: www.demandelaeffekt.de
Fiona Bromme:
2013 hat Broome sich mit mehreren Leuten darauf verständigt, dass Nelson Mandela in den 80ern gestorben sei. Doch er starb 2013. Anschließend hat sie eine Webpage veröffentlicht, bei der sich Leute über viele solcher „Ungereimtheiten“ verständigt haben. Es kamen immer mehr Beispiele von unterschiedlichen Mandela Effekten ans Tageslicht. Seither gilt Fiona Bromme als die Begründerin und Namensgeberin für den Mandela-Effekt, da ihre Homepgae weite Kreise zog und immer mehr Befürworter für die Existenz kollektiv „anderer“ Erinnerungen hervorbrachte.
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